Außenhandelsbilanz im Juni 2018 weniger unausgeglichen

Konjunktur-


Die Außenhandelsbilanz der deutschen Wirtschaft war im Juni 2018 etwas weniger unausgeglichen. Der Exportüberschuss betrug „lediglich“ 21,8 Milliarden Euro.

Größeres Handelsvolumen mit weniger Ungleichgewicht

Bilanzen
Importe stärker gestiegen als Exporte

Der „Exportfieber“ der deutschen Wirtschaft hat im Juni 2018 im Verhältnis zu den eingeführten Waren und Dienstleistungen etwas nachgelassen. Das Ungleichgewicht in der Handelsbilanz betrug nach Exporten im Wert von 115,5 Milliarden Euro und Importen in Höhe von 93,7 Milliarden Euro „nur noch“ 21,8 Milliarden Euro, wie die Statistikeinrichtung Destatis am Dienstag meldete.

Das Handelsvolumen stieg gegenüber Juni im Vorjahr deutlich an. Die Exporte der deutschen Wirtschaft lagen im Juni 2018 um 7,8 Prozent und die Importe um 10,2 Prozent höher. Der Exportüberschuss fiel im Juni 2017 um rund 0,3 Millionen Euro niedriger aus.

Von den Waren und Dienstleistungen im Wert von 115,5 Milliarden Euro gingen rund 67,7 Milliarden Euro in die Länder der EU. Im gleichen Zeitraum wurden aus der EU Waren bzw. Dienstleistungen im Wert von 53,8 Milliarden Euro importiert. Das Exportvolumen in die EU stieg gegenüber den Vorjahres-Juni um 5,9 Prozent und die Importe um 10,1 Prozent an.

Anteilig betrugen die Exporte in die Länder der Eurozone 43,0 Milliarden und die Importe 35,0 Milliarden Euro. Der Anstieg gegenüber dem Vormonat betrug 7,6 Prozent bzw. 10,1 Prozent.

Die Exporte in die Drittländer (Nicht-EU-Staaten) betrugen im Juni 2018 47,9 Milliarden Euro, gegenüber dem Vorjahr ein Plus um 10,5 Prozent. Die Importe aus den Drittländern stiegen auf Jahressicht um 10,3 Prozent auf 40,0 Milliarden Euro an.


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