Auftragslage der deutschen Industrie im Juli 2015 stark zurückgegangen

Konjunktur-


Die Auftragslage der deutschen Industrie geriet im Juli 2015 ordentlich ins Stocken. Die Auftragseingänge gingen gegenüber dem Vormonat um 1,4 Prozent zurück. Trotz “billigen Euros” blieb die Welle der Neubestellungen aus. Ein Wink mit dem Zaunpfahl auf eine schwache Welt-Konjunktur.

Abgänge

Auftragseingänge im Juli 2015 für Verarbeitendes Gewerbe deutlich zurückgegangen

Nicht-Euroländer hielten sich mit Aufträgen besonders zurück

Die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe sind im Juli 2015 gegenüber dem Vormonat um 1,4 Prozent zurückgegangen, so das Bundeswirtschaftsministerium am Freitag. Demnach gingen die Bestellungen in der Sparte Investitionsgüter um 1,6 Prozent zurück und in der Sparte Vorleistungsgüter um 0,2 Prozent.

Besonders ausgeprägt war der Rückgang bei der Nachfrage nach Konsumgütern. Das Minus im Juli 2015 betrug 6,3 Prozent. Die um +4,1 Prozent gestiegene Nachfrage im Inland vermochte die gesamte Entwicklung jedoch nicht aus dem roten Bereich herauszuholen.

Die Auftragseingänge für das Verarbeitende Gewerbe aus Ländern außerhalb der Eurozone ging im Juli um -9,5 Prozent zurück, wobei der Anteil Investitionsgüter mit einem Minus von 13,0 Prozent besonders ausgeprägt war.

Die deutlichen Rückgänge der Nachfrage aus der Nicht-Eurozone sind deutliche Hinweise auf eine global schleppende Konjunktur. Der Euro ist gegenüber dem US-Dollar seit Jahresanfang förmlich abgestürzt und verbilligte damit die Exporterzeugnisse für das weltweite Ausland, insbesondere für die Schwellenländer. Dennoch gingen die Bestellungen merklich zurück.

Mit dem Blick auf die vergangenen Jahre befindet sich die Entwicklung der Auftragseingänge nach wie vor auf dem aufsteigenden Ast.





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