Atomare Bewaffnung der EU wird thematisiert

Atomwaffen-


Das Thema über eine mögliche atomare Bewaffnung der EU und der Bundesrepublik für die Abschreckung Russlands erhielt von den Medien ein neues Gewicht. Nach dem „Panorama-Beitrag“ erhielt Polens PiS-Chef Kaczynski ebenfalls eine Plattform.

Die „Supermacht“ Europa sei zu begrüßen

Atombombe
Eigene Atomwaffen für die Bundesrepbulik?

Das Thema Atomwaffen für die Bundesrepublik und die EU scheint von den Medien hoffähig gemacht zu werden. Am Wochenende sorgte der Beitrag des ARD-Magazins „Panorama“ für großes Aufsehen, in dem mehrere Stimmen zu Wort kamen, die eine Bewaffnung der Bundesrepublik mit eigenen Atomwaffen für eine Option hielten. Natürlich um das aggressive Russland abzuschrecken.

Nun erhielt der Vorsitzende der PiS, die nationalkonservative Regierungspartei Polens, Jaroslaw Kaczynski von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (F.A.Z.) (Dinestagsausgabe) eine Plattform, um seine Befürwortung der atomaren Bewaffnung der EU zu verbreiten.

Zwischen West und Ost wachsen die Spannungen an, so Kaczynski. Deshalb würde er die Idee einer atomaren „Supermacht“ Europa begrüßen. Dafür müsse man aber zu „gewaltigen Ausgaben bereit sein“ und diese Bereitschaft sei derzeit nicht zu erkennen. „Eine eigene Atommacht müsse mit Russland mithalten können“, so der PiS-Vorsitzende.

Der Behauptung des US-Präsidenten Donald Trump, Europa nutze lediglich Deutschland, stimmte Kaczynski weitgehend zu. Derzeit sei Bundeskanzlerin Merkel in der EU die „absolute Nummer Eins“. Die Verträge müssten diesbezüglich geändert werden. Die Nationalstaaten müssten gestärkt und die Kompetenzen der Union reduziert werden. Die EU sei bisher ein Erfolg gewesen, bis allerdings die Fehler beim Vertrag von Lissabon und in der Flüchtlingskrise begangen worden seien. Die Vernunft erfordere es, den Flüchtlingen zu helfen, aber an Ort und Stelle. Die Aufnahme von Flüchtlingen in Massen käme einer „Liquidierung der aus dem Christentum hervorgegangenen Zivilisation gleich“, so Kaczynski zur F.A.Z..


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