Athen hofft auf Rück- Rückerstattung von 1,2 Mrd.€ aus EFSF

Griechenlandkrise-


Athen erhofft sich die „Rück- Rückerstattung“ von 1,2 Milliarden Euro aus dem Rettungsfonds EFSF bereits im kommenden April. Griechenland habe nach der Rekapitalisierung der eigenen Banken vom geliehen Mix aus Bargeld und Anleihen zu viel Schulden zurück gezahlt.

Rettungsschirm

Ende März gehen Griechenland die Barreserven aus. 1,2 Mrd. Euro vom EFSF wären sehr willkommen

1,2 Mrd. aus EFSF ist Bestandteil der Verhandlungen mit Gläubigern

Griechenlands Regierung ist der Ansicht, dass sie einen berechtigten Anspruch auf die Rückerstattung von 1,2 Milliarden Euro aus dem Rettungsschirm EFSF (European Financial Stability Facility) besitzt. Die am 20. Februar zwischen Athen und der Eurogruppe getroffenen Vereinbarungen enthielten neben dem 4-monatigen Aufschub für die Fälligkeit des laufenden Rettungsprogramms u.a. die Rückzahlung der EFSF-Gelder, die nicht für die Rekapitalisierung der griechischen Banken Verwendung fanden, wie Kathimerini (Montag) berichtete. Demnach habe der griechische Finanzstabilitäts-Fonds HFSF (Hellenic Financial Stability Fund) 49,7 Milliarden Euro aufgenommen, aber lediglich 40 Milliarden Euro an den Bankensektor überwiesen.

Anstatt der bereits überwiesenen Differenz von 9,7 Milliarden Euro habe der HFSF allerdings 10,9 Milliarden Euro, bzw. den exakten Wert der EFSF-Anleihen erstattet. Aus diesem Grund glaubt Athen, einen Anspruch auf die „zu viel“ überwiesenen 1,2 Milliarden Euro zu besitzen. Die Abweichung ergebe sich aus der Tatsache, dass der griechische Bankenrettungsfonds 1,5 Milliarden Euro in bar und 48,2 Milliarden Euro in Form von EFSF-Anleihen ausgeliehen hatte. Der HFSF habe zuerst die Barüberweisung für den Sanierungsprozess und im erst Anschluss die Anleihen verwendet.

Die mit dieser Angelegenheit vertrauten Beamten sehen die Rückerstattung der 1,2 Milliarden Euro nicht als selbstverständlich an. Viel mehr handelte es sich um einen Teil der allgemeinen Verhandlungen zwischen Griechenland und den Gläubigern. Sie gehen jedoch davon aus, dass die Rückzahlung noch im April möglich sei und dies wäre ein willkommener Impuls für die griechischen Staatskassen. Aus derzeitiger Sicht werden Athen die Geldreserven zum Ende März ausgehen.





Tarifometer24.com – Tarife – News – Meinungen

Schreibe einen Kommentar

Wir benutzen Cookies für die Verbesserung der Nutzerfreundlichkeit. Durch Ihren Besuch stimmen Sie dem zu.