Armut in der EU steigt weiter an – Mehr als 86 Mio. Menschen

Armut –


In der Europäischen Union steigt die Zahl der Armen bzw. Armutsgefährdeten weiter an. Im Jahr 2018 waren rund 86 Menschen innerhalb der EU von Armut betroffen.

Armutsgefährdet

Eine kleine Minderheit bewirkt zur Sicherung des eigenen Wohlstandes die Armut der Massen

Anstieg Armutsgefährdung schreitet schneller voran

Das Argument der Wohlstandssicherung in Verbindung der Europäischen Union (EU) hat inzwischen ausgedient. Mit den aktuellen Angaben zu den Entwicklungen der finanziellen Verhältnisse der Haushalte innerhalb des EU-Wirtschaftsgebietes wird erneut klar, dass es sich bei der Sicherung des Wohlstandes nur um eine exklusiv kleine Gruppe und nicht um die breite Schicht der EU-Einwohner handeln kann. Die sog. Armutsgefährdung in der EU steigt weiter an. Im Jahr 2018 waren lt. Redaktionsnetzwerk Deutschland (Montag) rund 86 Millionen EU-Einwohner von Armut bedroht, bzw. ein Anteil von 17,1 Prozent. Diese Zahlen lieferte die europäische Statistikeinrichtung Eurostat nach einer Anfrage der Linken-Bundestagsabgeordneten Sabine Zimmermann.

Als Armutsgefährdet gilt per Definition ein Mensch, wenn sein Einkommen weniger als 60 Prozent des durchschnittlichen Einkommens in seinem jeweiligen Land beträgt. Im Jahr 2017 lag die Armutsgefährdungsquote bei 16,9 Prozent. Sogar in der „wohlhabenden“ Bundesrepublik lag die Armutsgefährdungsquote im Jahr 2018 bei 16 Prozent, nach 12,5 Prozent im Jahr 2006. Innerhalb dieser Zeitspanne stieg die Zahl der „armutsgefährdeten“ bzw. armen Menschen im Bundesgebiet von 10 auf 13 Millionen.

Die Bundestagsabgeordnete Zimmermann sprach von dramatischen Entwicklungen, welche noch nicht einmal die Folgen der aktuellen mit Corona begründeten Lockdown-Krise berücksichtigt.

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