Arbeitsmarktstatistiken 2019 in Diskrepanz mit „Hoffnungen“

Arbeitsmarkt –


Das Jahr 2019 schloss für den Arbeitsmarkt mit Rekord-Werten ab. Niedrigste Arbeitslosigkeit und höchste Beschäftigtenanzahl. Dennoch hofft man in 2020 auf Verbesserungen nach einer sich wieder erholenden Konjunktur.

Arbeitsmarkt

Diskrepanz zwischen präsentierten Ergebnissen und Hoffnungen

Weniger Arbeitslose aber mehr Arbeitslosengeld-Berechtigte

Jubel seitens der Bundesregierung und der Bundesagentur für Arbeit (BA) zu den Entwicklungen im Arbeitsmarkt im Jahr 2019. Die Zahl der Arbeitslosen sank auf den niedrigsten Stand seit dem Anschluss der neuen Bundesländer. Im gleichen Zeitraum kletterte die Zahl der Beschäftigten auf ein neues Rekordhoch an. Dennoch gebe es in den Statistiken diverse Schönheitsfehler und der erste wurde bereits im Januar gesetzt. Im ersten Monat des Jahres lag die Arbeitslosenzahl höher als im gleichen Vorjahrs-Monat. Ein ähnliches Bild auch im Oktober. Die Zahl der Arbeitslosengeld-Berechtigten ist deutlich angestiegen, während die Abhängigkeit von Hartz-IV aus meist strukturellen Gründen abnahm, wie das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) hervorhob.

Abbau der Arbeitslosigkeit und Zunahme der Beschäftigtenzahl vor dem Hintergrund einer abflauenden Konjunktur. Ein Faktor für „freundlichere Statistiken“ ist u.a. die Kurzarbeit. Diese nahm im Laufe des Jahres 2019 kontinuierlich zu. Inzwischen liege die Anzahl der Kurzarbeiter lt. BA bei über 100.000.

IW-Arbeitsmarktexperte Holger Schäfer sieht die ersten Anzeichen einer sich stabilisierenden Konjunktur. Die Auswirkungen benötigten jedoch einige Monate, um diese auch auf dem Arbeitsmarkt zu beobachten. Die übliche Verzögerung liege bei rund einem halben Jahr und ab diesem Zeitpunkt könne mit einer Verbesserung der Arbeitsmarktlage gerechnet werden.

Diese gegensätzlichen Entwicklungen müssten erst mal auf einen gemeinsamen Nenner gebracht werden. Einerseits ist von einem Rekord-Niedrigstand der Arbeitslosigkeit und einem Rekord-Höchststand der Erwerbstätigenzahl die Sprache und auf der anderen Seite erhofft man sich eine Verbesserung im Arbeitsmarkt, nachdem die Konjunktur in ihrer Talfahrt wenigstens gestoppt worden ist. Erklären ließe sich diese Diskrepanz jedoch damit, indem die Statistiker versuchen, die Auswirkungen der massiven Zuwanderung im Verborgenen zu halten.

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