Arbeitsmarktlage wird wegen Migration an Glanz verlieren

Arbeitsmarkt-


Die von der Bundesregierung stets hoch gehaltene vermeintlich sehr gute Arbeitsmarktlage wird bald an Glanz verlieren. Der Rückgang der Arbeitslosigkeit stagniert ab nächstes Jahr, so die Prognose der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Schuld daran seien Migration und Brexit.

Steigende Arbeitslosenzahl aufgrund erwerbsloser Migranten

Industrie
Exportindustrie werde unter Brexit leiden

Der Arbeitslosenrückgang in der Bundesrepublik werde im kommenden Jahr vorläufig zu Ende sein, nachdem in der zweiten Jahreshälfte 2016 eine „Stabilisierung“ engetreten ist. Die OECD sieht vor allem die Integration der in der Bundesrepublik angekommenen Migranten als Ursache für die Umkehr in der Entwicklung, wie Spiegel Online (Donnerstag) berichtete.

Viele Migranten werden lt. OECD nur allmählich in den Arbeitsmarkt integriert werden können. Zunächst sind sie arbeitslos und schlagen sich entsprechend in den Statistiken nieder.

Zunächst sei die Arbeitslosenzahl in der Bundesrepublik durch eine gute Auftragslage der Unternehmen und Saisoneffekte gesunken. Der geplante EU-Austritt Großbritanniens werde aber nicht folgenlos an der deutschen Wirtschaft vorübergehen und einen Schatten auf den Arbeitsmarkt werfen. Der Brexit betreffe vor allem die deutsche Exportindustrie.

Großbritannien zählt nach den USA und Frankreich als „drittwichtigster“ Handelspartner der deutschen Export-Industrie.

Prognosen auf unbekannte Größen stellen

Für den Weitblick der OECD braucht es angesichts der allein im Jahr 2015 weit mehr als 1 Millionen eingetroffenen Migranten und Flüchtlingen kein besonderes Insiderwissen. Das Bild der „flüchtenden Massen“ ist vor allem durch junge, arbeitsfähige Männer geprägt. Mit der Bildungsstufe „unbekannt“.

Wie hoch die Kosten für die Integration der eigentlich unbekannten Anzahl von Zugewanderten sein werden, steht in den Sternen. Entsprechend „präsizse“ dürften daher auch die Voraussagen für die Arbeitsmarktlage in ein, geschweige zwei Jahren sein.


Tarifometer24.com – Tarife – News – Meinungen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Wir benutzen Cookies für die Verbesserung der Nutzerfreundlichkeit. Durch Ihren Besuch stimmen Sie dem zu.