Arbeitslosigkeit in ER17 & EU27 im März 2013 auf Rekordhoch

Arbeitslose Europa-


Die Arbeitslosigkeit in Europa ist im März 2013 auf ein neues Rekordhoch angestiegen. Besonders die Südländer der Eurozone haben mit einer extrem hohen Zahl der Jugendarbeitlosigkeit zu kämpfen.

Immer weniger Menschen finden eine Arbeitsstelle

EU-Arbeitslosigkeit
Neue Rekordarbeitslosigkeit in der Eurozone

12,1% betrug im März 2013 die durchschnittliche Arbeitslosenquote innerhalb aller Länder, die den Euro als gesetzliches Zahlungsmittel führen. Über die gesamte Europäische Union (EU27) gesehen, lag die Quote bei 10,9%. Die Angaben zu der Arbeitslosenquote wurden am Dienstag vom statistischem Amt der EU (Eurostat) veröffentlicht.

Die Arbeitslosenzahl ist somit laut Eurostat auf einen neuen bisherigen Maximalwert angestiegen. Gegenüber dem Vormonat Februar wuchs die Anzahl der Arbeitslosen um 62.000 Menschen an und erreichte den vorläufigen Höchststand von 19,211 Millionen.

Griechenland mit 27,2 Prozent (Januar-Wert), Spanien mit 26,7 Prozent und Portugal mit 17,5 Prozent teilen sich die Plätze mit der höchsten Arbeitslosenquote. Das Schlusslicht bilden Luxemburg mit 5,7 Prozent, Deutschland mit 5,4 Prozent und Österreich mit 4,7 Prozent Arbeitslosen.

Für das gesamte EU27-Gebiet schätzt Eurostat im März 2013 eine Arbeitslosenzahl von 26,521 Millionen Personen.

Dramatische Entwicklung in der Arbeitslosenquote bei den jungen Leuten

In Europa waren im März 2013 55,9% der spanischen und 38,4% der portugiesischen Personen unter 25 Jahren ohne regelmäßige Beschäftigung. Für Griechenland betrug die Arbeitslosigkeit der unter 25-Jährigen im Januar 2013 59,1%. Als ein weiteres zukünftiges „Sorgenkind“ gilt Italien. In diesem Land ist die Quote der jungen Arbeitslosen auf 38,4 Prozent angestiegen.

Die Angaben von Eurostat sind bereits saisonbereinigt.

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