Arbeitslosenquote EU Januar 2014: Erwerbslose warten nach wie vor auf Arbeit

Arbeitslosenquote EU Januar 2014-


Neue Rekordwerte der Arbeitslosenquote einiger Länder in der Europäischen Union. Die Konjunkturerholung innerhalb der EU28 und der Eurozone lässt auf sich warten. Die Arbeit suchenden Menschen in zahlreichen Mitgliedsstaaten spüren weder wirtschaftlichen Aufschwung, noch irgendwelche anderen Anlässe für mehr Optimismus.

Europa

Eine spürbare Erholung der Konjunktur in Europa bleibt bisher aus

Anstiege und Reduzierungen der Arbeitslosenquoten halten sich in der Waage

In der Europäischen Union suchten im Januar 2014 rund 26 Millionen Menschen eine Arbeit. Davon entfielen etwas mehr als 19 Millionen Menschen auf die Eurozone, so die Schätzung durch das Europäische Statistikamt (Eurostat) vom Freitag. Im Monatsvergleich Dezember 2013 stieg die Arbeitslosenzahl innerhalb der EU28 sowie in der Währungsgemeinschaft um 17.000. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ging die Zahl der Erwerbslosen in der EU28 um 449.000 und in der Eurozone um 67.000 Menschen zurück.

Die niedrigsten Arbeitslosenzahlen wiesen im Januar 2014 die EU-Länder Österreich (4,9%), Deutschland (5,0%) und Luxemburg (6,1%) auf. Griechenland stellt mit einer Arbeitslosenquote von 28% (Stand Nov. 2013) nach wie vor den Spitzenreiter, gefolgt von Spanien mit 25,8% Erwerbslosen.

In dreizehn EU-Mitgliederstaaten stieg die Arbeitslosenzahl. In ebenso vielen EU-Ländern ging die Arbeitslosenquote zurück. Die beiden Länder Österreich und Slowenien verzeichneten eine stabile Erwerbslosenzahl. Der größte Anstieg arbeitsloser Menschen wurde in Zypern festgestellt (von 14,4% auf 16,8%).

In Griechenland sind die Erwerbslosen im Januar 2014 trotz aller „Schönfärbereien“ zur erwarteten Konjunktur weiter angestiegen, von 26,3% auf 28,0%.

Das wirtschaftliche Schwergewicht Italien scheint ebenfalls angeschlagen zu sein. Italiens Arbeitslosenquote stieg von 11,8% auf 12,9%. Ein neuer Rekordwert seit dem Beginn der statistischen Erfassung (1977). 42,4% beträgt die Quote der arbeitslosen jungen Italiener im Alter unter 25 Jahre. Damit ist die Anzahl der perspektivlosen Jugend gegenüber dem Vorjahr um 4 Prozentpunkte angestiegen.

Sollte tatsächlich eine nachhaltige Konjunkturerholung in der Währungs- und Ländergemeinschaft eingesetzt haben, so erfordert deren Feststellung eine ausgesprochen hohe Sensibilität.

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