Arbeitnehmer hatten im 1. Quartal 2014 mehr Geld in der Tasche

Reallöhne 2014-


Das erste Quartal 2014 brachte für die Arbeitnehmer in Deutschland hinsichtlich der Lohnentwicklung erste Lichtblicke ein. Die Reallöhne stiegen um 1,3 Prozent, dank deutlicher Nominallohn-Steigerungen und einer geringen Teuerungsrate.

Einkommen

Der Anstieg der Reallöhne kann die Durststrecke der letzten Jahre nicht ausgleichen

Nach einem Jahr des Verzichts folgt ein Lichtblick

„Günstige Umstände“ führten in den ersten drei Monaten des Jahres 2014 zu gestiegenen Reallöhnen. Im Durchschnitt stiegen die Löhne und Gehälter um 2,6 Prozent (nominal) an und gleichzeitig blieb die Teuerungsrate bzw. Inflationsrate in Deutschland auf einem sehr niedrigen Wert. Beide Größen führten unterm Strich zu etwas mehr „Rest-Geld“ im Geldbeutel.

Das Statistische Bundesamt (Destatis) veröffentlichte am Dienstag die Entwicklung der Reallöhne, der Nominallöhne sowie der Verbraucherpreise. Demnach stand dem Anstieg der Nominallöhne um 2,6 Prozent ein Anstieg der Verbraucherpreise um 1,2 Prozent gegenüber. Nach den Berechnungen des Statistikamtes ergibt sich daraus ein realer Lohnanstieg um 1,3 Prozent.

Demnach sollen Sonderzahlungen und regelmäßig ausgezahlte Verdienstbestandteile zum hohen Lohnanstieg beigetragen haben. Einen ähnlichen Anstieg der Reallöhne wurde zuletzt im 2. Quartal 2011 (1,9%) erreicht. Im vergangenen Jahr mussten die Arbeitnehmer sogar einen Verlust beim „verwertbaren“ Einkommen um -0,2 Prozent hinnehmen.

Der Vergleich des Bruttostundenverdienstes zwischen den Ländern im Jahr 2013 stellte die Hamburger Arbeitnehmer als die „Top-Verdiener“ heraus. Der Durchschnittsverdienst über alle Leistungsgruppen betrug in der Hansestadt 22,12 Euro, gefolgt von Hessen (21,65 €) und Baden-Württemberg (21,23 €). Die Schlusslichter bildeten die Arbeitnehmer in den Bundesländern Sachsen-Anhalt (15,09 €), Mecklenburg-Vorpommern (15,02 €) und Thüringen (15,02 €).





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