Arbeitnehmer der BRD zahlen Schulden der Krisenländer ab

Schuldenländer-


Die Arbeitnehmer in der Bundesrepublik zahlen die Schulden der Euro-Krisenländer. Nach Berechnungen des ifo-Chefs Hans-Werner Sinn erleidet Deutschland einen Wohlstandsverlust durch interessengeleitete Entscheidung im EZB-Rat.

Euro Untergang

Die Bundesbürger werden dazu verdonnert für die Eurokrise die Zeche zu zahlen

EZB-Geldpolitik brachte 400 Milliarden Gewinn für Krisenländer ein

Den Krisenländern in der Eurozone schanzte die Europäische Zentralbank (EZB) rund 400 Milliarden Euro zu und die Bundesrepublik Deutschland war anteilig mit 327 Milliarden Euro beteiligt. Diese Rechnung stellte der Chef des Münchner ifo-Instituts Hans-Werner Sinn auf. Nach seiner Ansicht entschied die EZB interessengeleitet und schadeten Deutschland, so Sinn zur WirtschaftsWoche.

Die Politik der EZB reduzierte mit ihrer Nullzinspolitik den Wohlstand der Bundesrepublik um knapp 330 Milliarden Euro. „Die jüngsten Maßnahmen gehen weit über die Grenze des Vernünftigen hinaus“, so der ifo-Chef.

Die Entlastung der verschuldeten Länder erfolgte durch das dreiste Handeln ihrer Vertreter im EZB-Rat. Die Bundesbürger erhielten laut Sinn viel weniger Zinsen für ihr Erspartes und gleichzeitig müssen die Schuldenländer Milliarden Euro weniger Zinsen zahlen.

Die Länder Italien, Portugal, Spanien, Griechenland, Zypern und Irland hatten Ende 2014 eine Auslandsverschuldung in Höhe von 2.060 Milliarden Euro. Aufgrund der sinkenden Zinsen erhielten diese Länder lt. Sinn einen Gewinn von 316 Milliarden Euro. Den gesamten Nutzen aus der EZB-Zinspolitik schätzt der ifo-Chef auf ca. 400 Milliarden Euro.

Im vergangenen Jahr kosteten die niedrigen Zinsen der Bundesrepublik im Vergleich zu 2007 rund 89 Milliarden Euro. Nun erfolgte am 10. März 2016 eine weitere Absenkung der Zinsen und die EZB sieht nach wie vor Luft nach unten.





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