Anzahl Sozialhilfeempfänger 2012 in Deutschland um 3,3% angestiegen

Sozialhilfe 2012-


Die Anzahl der Sozialhilfeempfänger 2012 in Deutschland ist um 3,3 Prozent angestiegen. Insgesamt waren im vergangenen Jahr 343.000 Personen von Hilfen angewiesen. Dazu zählen aber noch nicht die Personen über 65 Jahre.

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Im Jahr 2012 gestiegene Anzahl der Sozialhilfeempfänger in Deutschland

Anzahl der Sozialhilfeempfänger stieg um 3,3 Prozent

Im vergangenen Jahr stieg die Anzahl der „Sozialhilfe-Empfänger“ nach dem 3. Kapitel des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch um 3,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr an. Ende 2012 erhielten rund 343.000 Personen in Deutschland Hilfe, um ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können.

Die Hilfen zum Lebensunterhalt betreffen auch behinderte Personen sowie pflegebedürftige Menschen, die in entsprechenden Einrichtungen leben und Eingliederungshilfen bzw. Unterstützung zur Pflege erhalten.

Im vergangenen Jahr waren von 1.000 Einwohnern 4 auf die Sozialhilfe angewiesen. In der Metropole Hamburg wurden mit 7 von 1.000 Personen die meisten Hilfeempfänger gezählt. Die geringste Anzahl der Sozialhilfeempfänger wurden in Baden-Württemberg festgestellt (1 von 1.000). Die Anzahl der Sozialhilfeempfänger 2012 wurde am Montag vom Bundesamt für Statistik (Destatis) veröffentlicht.

Mit 67 Prozent lebten zwei Drittel der Hilfeempfänger in Einrichtungen wie Pflege- oder Wohnheimen. Das weitere Drittel (33%) der Sozialhilfeempfänger lebte außerhalb dieser Einrichtungen, überwiegend in einem Einpersonen-Haushalt. Das durchschnittliche Alter der Hilfeempfänger in Einrichtungen betrug 54 Jahre und die außerhalb von Einrichtung lebenden Personen waren im Durchschnitt 41 Jahre alt.

Empfangsberechtigte dieser Hilfen außerhalb von Einrichtungen sind Personen, die längerfristig erkrankt oder vorübergehend erwerbsunfähig sowie Personen im Vorruhestand mit niedrigen Rentenbezügen.

Ein Durchschnittsalter von 41 Jahren der Sozialhilfeempfänger, die überwiegend in einem Single-Haushalt leben. Der „fließende Übergang“ in das Rentenalter mit 65 bzw. 67 Jahren und dem Bezug einer Grundsicherung ist beinahe vorprogrammiert. Derzeit beziehen rund 465.000 Personen über 65 Jahre ebenfalls Hilfe, um mit ihrem niedrigen Einkommen über die Runden zu kommen.

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