Anzahl der Firmen Pleiten im Juli 2016 stark gesunken

Konkurs-


Die Anzahl der in die Pleite gerutschten Unternehmen ging im Juli 2016 deutlich zurück. Die Insolvenzanträge von Unternehmen schrumpften um -17,5 Prozent und die der „übrigen Schuldner“ um -7,9 Prozent.

Seit Dezember 2015 rückläufige Insolvenzanmeldungen

Industriegewerbe
Anzahl der Firmenpleiten stark gesunken

Im Juli 2016 ging in der Bundesrepublik die Anzahl der Insolvenzanmeldungen von Unternehmen stark zurück. Im Vergleich zum Vorjahres-Juli schrumpften die Firmenpleiten um 17,5 Prozent, so Destatis am Freitag.

Seit Dezember 2015 sind demnach die Insolvenzanmeldungen im Jahresblick je monatlich um ein Stück abgesunken. Im Unternehmenszweig Handel (inkl. Reparatur und Instandhaltung von Fahrzeugen) meldeten im Juli 2016 insg. 315 Unternehmen die Insolvenz an. Im Baugewerbe stellten 311 Firmen einen Insolvenzantrag.

Im Gastgewerbe gingen 214 Unternehmen in die Insolvenz und in den Sparten von freiberuflichen, technischen und wissenschaftlichen Dienstleistungen rutschten 219 Unternehmen in die Pleite ab.

Die insolventen Firmen hinterließen im Juli 2016 Gläubiger mit einer Gesamtforderung in Höhe von knapp 1,7 Milliarden Euro. Ein Jahr zuvor lag der geforderte Betrag aus der Insolvenzmasse 1,4 Milliarden Euro. Damit ging die Anzahl der Insolvenzanmeldungen zwar deutlich zurück, die geforderte Summe der Gläubiger stieg jedoch deutlich an.

Dies liege lt. Destatis darin begründet, dass im Juli 2016 die Gerichte mehr Insolvenzen von wirtschaftlich bedeutenden Unternehmen registrierten als ein Jahr zuvor.

Im Juli 2016 meldeten neben den Unternehmen auch 8.341 „übrige Schuldner“ Insolvenz an. Gegenüber Juli 2015 ein Rückgang um -7,9 Prozent. Darunter fielen 6.338 Insolvenzanträge von Privatpersonen und 1.722 Insolvenzanträge von ehemals Selbstständigen, die ein Regel- bzw. ein Verbraucherinsolvenzverfahren durchlaufen.


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