Anstieg Arbeitslose im November 2013 – Dennoch stabile Verhältnisse

Arbeitslosenzahl November 2013-


Der November 2013 überraschte offenbar zahlreiche Analysten mit dem unerwartet hohen Anstieg der Erwerbslosen. Für IW Köln jedoch kein Grund zur Panik. Die konjunkturelle Belebung stehe bereits vor der Tür und der Bereich der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungen erlebte einen Boom.

Erwerbstätige

Trotz angestiegener Anzahl Erwerbsloser bestehe kein Grund zur Sorge

IW Köln: Sozialversicherungspflichtige Beschäftigung boomt

Die Überraschung für zahlreiche Wirtschaftsexperten. Die Arbeitslosenzahl in Deutschland ist im November 2013 gestiegen. Die Bundesagentur für Arbeit nannte ein Plus bei den Erwerbslosen um 5.000 Menschen. Gegenüber dem Vorjahrs-November ein Anstieg um plus 55.000 Personen. Doch die Arbeitslosenquote blieb auf dem Wert von 6,5 Prozent.

Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) betrachtet die Beschäftigten- und Arbeitslosenquote aus einem eigenen Winkel. Es benötigte noch ein bis zwei Monate, bis sich die „spürbare konjunkturelle Belebung“ auf dem Arbeitsmarkt abzeichnen wird, so das IW. Noch immer verharrte die Arbeitskräftenachfrage der Unternehmen auf einem hohen Niveau.

Im Oktober habe sich das Wachstum der Erwerbstätigkeit weiterhin stabilisiert. Gegenüber dem Vorjahr waren wie auch im Vormonat rund 250.000 mehr Personen beschäftigt. Das IW erwartet einen Zuwachs in einem vergleichbaren Umfang auch für das kommende Jahr 2014. Der größte Anteil des Zuwachses werde von sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungen getragen. Im September wurden dafür gegenüber dem Vorjahr rund 380.000 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen.

Auch wenn die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland im November 2013 saisonbereinigt angestiegen ist, so beträgt der kumulierte Anstieg seit dem Halbjahr 2013 rund 45.000, so das Institut. Die Diskrepanz zwischen offenen Stellen und Arbeitslosen sei durch die Konstellation der Fachbereiche bei den Unternehmen und die Ausbildung der Arbeitskräfte zu erklären. Betriebe suchten meist Fachkräfte, während Beschäftigungslose oft über keine Ausbildung verfügten.

Die Anzahl der zusätzlichen Beschäftigungen stammte u.a. aus einer erhöhten Erwerbsneigung bei älteren Menschen und bei Frauen sowie einer gestiegenen Beschäftigungszahl bei Zuwanderer.

Tarifometer24.com – Tarife – News – Meinungen

Schreibe einen Kommentar

Wir benutzen Cookies für die Verbesserung der Nutzerfreundlichkeit. Durch Ihren Besuch stimmen Sie dem zu.