Anleger verlieren Vertrauen durch programmierte Banken- und Eurokrise

Finanzkrise-


Die Investmentbanken taumeln. Diese Tatsache wird von fast keiner Seite mehr bestritten. Täglich können Berichte über die Ursachen der Finankrisen und deren Folgen aus den breiten Medien entnommen werden. Die Expertenmeinungen gehen zu den Details zwar weit auseinander, aber das Endergebnis sieht fast immer gleich aus.

Eine Lösung zur globalen Finanzkrise ist weit entfernt und die bisherigen Ansätze fanden keine Wege, die Situation auch nur annähernd zu entschärfen.

Experten streiten sich über Ursachen und Folgen – Aber keine Lösung parat

Ein Zusammenbrechen des Euros ist auf jeden Fall verbunden mit dem Einknicken weltweit zahlreicher Banken. Dazu gehören vor allem auch die als jetzt noch geltenden „systemrelevanten“ Bankenhäuser.

Besonders die „kundenfernen“ Investmentbanken, die besonders in Staatsanleihen (Bonds) investierten, bekommen ihre Strategie teuer zu spüren. Stellt ein Kauf von Anleihen nichts anderes dar, als dem Land Geld gegen Zinsaufschläge zu leihen.

Sollte das Land jedoch zahlungsunfähig werden, sind die gekauften Anleihen nur noch das Papier wert auf dem sie gedruckt wurden. Die Bank selbst gerät in Zahlungsschwierigkeiten. Das verbuchte „Anleihen-Kapital“ hat sich in Luft aufgelöst.

Im Fall der Euro-Finanzkrise wollen die Regierungen einspringen, um die „systemrelevante“ Bank noch zu retten. Mit kräftigen Finanzspritzen (Steuergelder) soll das aufgerissene Finanzloch gestopft werden. Genau an diesem Punkt „beißt sich die Katze in den eigenen Schwanz“.

Der Staat selbst verfügt über kein Geld, ist er doch selbst erdrückend hoch verschuldet. Also muß das Geld von einer Bank geliehen werden, mit Zinsen und Zinseszinsen versteht sich. Der allgemeine Steuerzahler darf wieder herhalten.

Die Banken verleihen sich Gelder untereinander nur noch sehr zögerlich, wenn überhaupt noch gegenseitig ein Kredit gewährt wird. Das Mißtrauen untereinander gründet auf Zweifel zur Stabiltität und Liquidität.

Die Banken wissen als absolute Insider des Kapitalmarktes nur zu genau, wie es um die Situation der Mitbewerber bestellt ist. Das gegenseitige Mißtrauen der Banken ist ein tiefrotes Zeichen am Firmament und sollte auch für jeden Privatanleger ein Alarmsignal sein.

„Aus systemrelevant wird staatlich“

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Rettung für Banken und Euro?
Bild: Wilhelmine Wulff / pixelio.de

Sollte ein Kippen der „systemrelevanten“ Bank durch einfache Finanzspritzen nicht mehr zu verhindern sein, wird die Bank verstaatlicht. HSE (Hypo Real Estate) ist ein Beispiel. Jüngst bescherte sie der deutschen Bundeskasse ein Vor-Weihnachtsgeld in Höhe von 55,5 Milliarden Euro durch simple Fehler in der Bilanzbuchhaltung.

Das jüngste Beispiel einer Banken-Verstaatlichung war im Oktober 2011 mit der belgisch-französischen Dexia zu beobachten. Frankreich, Luxemburg und Belgien teilen sich die versprochenen Staatsgarantien für annähernd wertlose Papiere, die aber im Gesamten die Kreditwürdigkeit der Länder um ca. 90 Milliarden Euro schmälern.

Belgien alleine hat zusätzlich 4 Milliarden Euro für die Übernahme der belgischen Dexia-Anteile hingeblättert. Keines der betroffenen Länder „schwimmt im Geld“, im Gegenteil, sie sind alle einzeln hoch verschuldet.

Frankreich, nach Deutschland noch die zweitstärkste Wirtschaftszone innerhalb der EU, kämpft jetzt schon mit den Visionen nach einer drohenden Abstufung durch die Rating-Agenturen (z.B. Moody’s). Der Sturz Dexia’s war geradezu ein Paradebeispiel.

In den Bilanzen fanden sich große Mengen an griechischen Staatspapieren (=Anleihen, =Schuldversprechen), die massiv an Wert verloren. Dabei ist Griechenland offiziell noch gar nicht als insolvent erklärt worden, obwohl ein jegliches Privatunternehmen in der gleichen Situation wahrscheinlich schon den Staatsanwalt wegen einer Insolvenzverschleppung am Hals gehabt hätte.

Dexia bildet möglicher Weise den Anfang einer Pleiten-Kette

Alle Zeichen stehen dafür, das Dexia der Anfang einer Kette von weiteren Bankenpleiten gewesen ist. Schon der alleinige Kursverlust der griechischen Staatspapiere reichte aus, um Dexia den Boden unter den Füssen wegzuziehen. Die Banken wehren sich dazu vehement gegen eine Aufstockung des Eigenkapitals, welches wenigstens deutlich über 2% läge. Vermutlich könnte dies ein Auslöser dafür sein, dass u.a. die dt.Bundesregierung den Status „systemrelevant“ aus der Welt schaffen will.

„Warum soll ich das Kapital mühsam aufstocken, wenn mich der Staat retten wird?“…Die Banken finden echtes Stammkapital vor allem im Kundenverkehr, z.B. durch Sparanlagen und Girokonten. Eine reine Investmentbank müsste jedoch die Grundzüge des allgemeinen Kundenverkehrs erst erlernen. Warum allerdings die Politik u.a. „fachkompetente“ Beratung bei Führungspersonen der Banken (z.B. Ackermann, Deutsche Bank) sucht, entbehrt jede Logik.

Wie man das Blatt auch wendet, von welcher Seite die Medaille auch beschrieben wird, es kommt immer das gleiche Endergebnis. Banken mißtrauen sich gegenseitig, „hoffen“ auf staatliche Rettungsaktionen und der Staat hofft darauf, der Steuerzahler merkt nichts oder bleibt schlicht in seiner Unwissenheit ruhig und gelassen.

Die Zeche darf immer der „kleine“ Anleger und Sparer bezahlen. Ob durch eine finale Hyper-Inflation, oder einer erneuten „Währungsreform“, beides entspricht einer glatten Enteignung. Die Geschichte hatte es im letzten Jahrhundert zwei Mal demonstriert, wie das Szenario für jeden Einzelnen aussehen könnte.

Zu recht sind viele Privatanleger und auch „Kleinsparer“ über die augenblickliche Lage verunsichert, versuchen noch immer viele Anleger die herben Verluste an der Börse in den Monaten August und September auszugleichen.

Die Verunsicherung der Anleger wird noch dadurch geschürt, dass nach Meinung einschlägiger Finanzexperten den kurzfristigen Kursspitzen noch tiefere Stürze folgen würden. Deshalb suchen immer mehr Anleger nach Alternativen zu den Wertpapier- und Investmentgeschäften an den Börsen.

Anleger weichen von Banken zu Privatanbietern aus

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Die Privaten unter sich

Lukrative Anlageformen, die weder ein Sparkonto erfordern, noch an ein Depot einer Bank gebunden sind, suchen Sparer meist vergebens. Schon ein einfaches Tagesgeldkonto setzt das Vertrauen in die Bank voraus.

Der Verzicht auf ein Girokonto ist jedoch annähernd unmöglich. Hier können aber durch eine entsprechende Bankenauswahl die Kosten reduziert und ggf. Guthabenzinsen maximiert werden.

Für eine reine Anlageform mit möglichst attraktiven Renditen und der Unabhängigkeit einer Bank, ist der Markt sehr dünn gesät. Für Privatanleger steht dennoch eine Möglichkeit offen, das Kapital lukrativ anzulegen und gleichzeitig einen grossen Bogen um eine Bank zu machen. Mit der Kreditplattform auxmoney.com bleiben private Geldgeber und private Kreditnehmer „unter sich“.

Kreditprojekte von Privat zu Privat bringen Vorteile für Geber und Nehmer

Durch das Projekt Kreditvergaben von Privatpersonen an Privatpersonen profitieren beide Seiten. Der Kreditnehmer hat sehr gute Chancen, ein günstiges Darlehen zu beinahe Wunschkonditionen zu erhalten und für den Geldgeber öffnen sich Renditemöglichkeiten, die oft größer sind als bei herkömmlichen Anleihen.

Das Prinzip Kredite von Person zu Person ist schon seit Jahren in England und USA erfolgreich erprobt. Für den deutschen Markt repräsentiert u.a. die Plattform auxmoney.com das Peer-to-Peer Verfahren.

Der größte Aufschwung der privaten Kreditvergabe wurde durch die Pleite der Bank Lehman Brothers eingeleitet. Das Vertrauen der Bevölkerung selbst in „too-big-to-fail-“ Banken erreichte einen Tiefpunkt.

Ebenso verschärften die Banken gleichzeitig die Annahmekriterien für die Kreditvergabe selbst an Privatpersonen. auxmoney.com stellt eine echte Alternative zu den „traditionellen Institutionen“.

Die Plattformen bieten Anlegern auch die Möglichkeit, schon mit kleinen Beträgen Kreditnehmern einen Kredit zu ermöglichen. Wie bei einem Bankkredit können Sicherheiten, wie etwa das eigene Auto, hinter dem gewährten Kredit stehen.

Wie bei einem herkömmlichen Ratenkredit spielt die Bonität eines Kreditnehmers eine wesentliche Rolle. Gleichzeitig ist es bei dieser Form der privaten Kreditvergabe möglich, den sozialen Aspekt in die Überlegungen mit einzubeziehen. So können Kredite an Kreditnehmer vergeben werden, die den Anleger persönlich ansprechen.

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