Anhebung Hartz IV Satz ab 2021 viel zu niedrig

Armut –


Ab dem Jahr 2021 erhalten nach der Anhebung des Hartz-IV Satzes alleinstehende Erwachsene um 7 Euro mehr pro Monat. Für den DGB ist diese Anhebung viel zu niedrig. Darüber hinaus wurde nicht einmal während der „Coronakrise“ auf das menschenunwürdige Streichen von Leistungen verzichtet.

Armutsgefährdet

Die soziale Ausgrenzung durch Armut ist im Bundesgebiet ein vollzogenes Ritual

Hartz IV bedeutet Mangel und soziale Ausgrenzung

Wer in der Bundesrepublik in die Regelung des Arbeitslosengeldes II gerät, muss an allen Ecken und Enden sparen und verzichten. Im Jahr 2020 liegt der reguläre Hartz-IV Satz bei 432 Euro pro Monat für alleinstehende Erwachsene. Für den im gleichen Haushalt lebenden Partner werden pro Monat 389 Euro zugesprochen. Für Kinder gibt es je nach Altersstufe zwischen 250 und 328 Euro. Ab 2021 gilt ein etwas angehobener Hartz IV Satz und zwar um 7 Euro monatliche für Alleinstehende.

Für den Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) ist das viel zu wenig. Dieser forderte nun von der Regierungskoalition eine wesentlich höhere Anhebung des Hartz IV Satzes. DGB-Vorstandsmitglied Anja Piel sagte zu den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Mittwoch), dass es „in einem reichen Land wie Deutschland ein Skandal“ sei, mit den viel zu niedrigen Regelsätzen sich nicht einmal gesund und ausgewogen ernähren zu können. Die derzeit geltenden Regelsätze bieten demnach keinen finanziellen Spielraum für eine ausgewogene Ernährung und auch keinen Schutz vor Armut. Eine Untersuchung des Paritätischen Wohlfahrtsverbands stellte vor allem bei den Leistungen für alleinstehende Erwachsenen und Haushalte mit Alleinerziehenden massive Defizite fest.

Die Abhängigkeit von Hartz IV bedeutet lt. Piel für Betroffene ein „extremer Mangel, Entbehrung und Ausgrenzung“. Hinzu kommen Leistungskürzungen. Alleine im April wurden fast 26.000 Hartz-IV-Abhängigen die Leistungen gekürzt. Piel kritisierte diese Praxis vor allem in der „Coronakrise“ als menschenunwürdig.

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