Altersarmut: Immer mehr Rentner wandern aus

Altersarmut –


Immer mehr Rentner wandern aus finanziellen Gründen in Länder mit (vermeintlich) günstigeren Lebenshaltungskosten aus. Der Trend zur Abwanderung gen Osteuropa und Fernost steigt weiter an.

Rentner Auswanderung

Auswanderung der Rentner aufgrund zu teurer Lebenshaltungskosten

Wenn die Rente für das Leben in der Heimat nicht reicht

Immer mehr Rentner verlassen ihre Heimat, u.a. aufgrund hoher Lebenshaltungskosten bzw. zu niedrigen Renteneinkommen. Im Jahr 2017 suchten bereits rund 237.000 Rentner das Weite. Ein Anstieg um ca. 3.000 gegenüber dem Vorjahr, so die Zahlen der Deutschen Rentenversicherung, worüber Welt am Sonntag berichtete. Bei der Zählung handelte es sich demnach lediglich um ehemals einheimische Rentner.

Der größte Anteil der ausgewanderten Rentner dürfte weniger mit finanziellen Problemen zu kämpfen haben, da als das beliebteste Auswanderungsland die Schweiz mit derzeit 26.197 ehemaligen Bundesbewohnern genannt wird. Weitere beliebte Auswanderungsziele für Rentner seien Österreich und auch die USA (je ca. 24.300 Rentner).

Ein ansteigender Trend sei jedoch bei der Auswahl osteuropäischer Domizile erkennbar. Im Jahr 2017 nahm der Anteil der nach nach Ungarn umgesiedelten Rentner um 7,5 Prozent auf 4.803 Ruheständler zu. Die Abwanderung nach Tschechien stieg um 5,3 Prozent auf 2.783 und Polen um 5,1 Prozent auf 6.567 Rentner. Fernost wird ebenfalls als „Ausstiegsziel“ im Rentenalter immer beliebter. Im Jahr 2017 zog es rund 6 Prozent mehr Rentner nach Thailand als ein Jahr zuvor. Inzwischen leben 5.415 deutsche Rentner im „Land des Lächelns“.

Unterm Strich ist jedoch klar erkennbar, dass die Länder mit deutlich niedrigeren Lebenshaltungskosten als im Bundesgebiet die stärksten Zuwachsraten bei den ausgewanderten Rentner vorweisen. Finanzielle Gründe für die Auswanderung deutscher Rentner könne auch daran erkannt werden, da die Zahlen der gen USA, Australien, Kanada und Großbritannien abgewanderten Ruheständler rückläufig sind.

Vermeintliche Billig-Länder können durchaus hohe Hürden aufstellen

Für die Auswanderung in vermeintliche Billig-Länder sind teilweise hohe Hürden aufgestellt. So muss ein Rentner (ab 50 Jahre) für den dauerhaften Aufenthalt in Thailand derzeit ein monatliches Einkommen von rund 1.200 Euro vorweisen können, bzw. ein Bankguthaben in Höhe von ca. 22.500 Euro, welches bereits seit mind. 3 Monaten auf einer thailändischen Bank deponiert und zu jeder Zeit zugänglich ist. Nicht gerade ein Pappenstil. Besteht eine Ehe mit einer Thailänderin / einem Thailänder, halbieren sich die erforderlichen Geldbeträge.

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