Alternativlosigkeit: Mehrheit wünscht sich Merkel als Kanzlerin

Bundespolitik –


Es fehlt offenbar an Perspektiven und Alternativen. Eine deutliche Mehrheit der Wahlbereiten wünschte sich Angela Merkel als Kanzlerin bis zum Ende der Legislaturperiode und würden einen vorzeitigen Abgang bedauern.

Angela Merkel

Merkel hat sich offenbar ein Umfeld der Alternativlosigkeit geschaffen

CDU und Grüne beherbergen die meisten Merkel-Anhänger

Nach dem erklärten Rückzug der Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) als Parteivorsitzende schienen mehr Bundesbewohner wieder Gefallen an ihren Taten und Unterlassungen gefunden zu haben. Merkels Unbeliebtheitsgrad sank ab. Eine nun im März 2019 von RTL beauftragte Forsa-Umfrage ergab, dass eine Mehrheit den Posten des Bundeskanzlers weiterhin von Merkel belegt sehen will. Gemäß dem „RTL/n-tv-Trendbarometer“ wünschten sich 67 Prozent der Befragten Merkel weiterhin als Kanzlerin bis zum Ende dieser Legislaturperiode, also mindestens bis Herbst 2021. Weniger als ein Drittel (29 %) bevorzugte ihren vorzeitigen Abzug.

Gegenüber dem letzten Stand im Februar 2018 stieg der Anteil, die Merkel weiterhin als Kanzlerin sehen wollen, um 12 Prozentpunkte an. Naturgemäß ist der Anteil bei den CDU-Anhängern mit 80 Prozent besonders hoch. Doch auch die Grünen-Wähler können oder wollen sich derzeit in einer großen Mehrheit (ebenfalls 80 %) keinen anderen Kanzler vorstellen. Sogar den Anhängern des Koalitionspartners SPD scheinen die Alternativen zu fehlen. Sie halten anteilig zu 78 Prozent an Merkel fest. Offenbar ebenfalls mangels eines geeigneten Ersatzkandidaten wollen auch die FDP sowie die Linken zu jeweils 73 Prozent an Merkels Regentschaft bis Herbst 2021 festhalten. Bayerns Schwesterpartei-Wähler sehen mit 68 Prozent zu mehr als zwei Drittel Merkel als die derzeit richtige Besetzung. Die AfD geht in dieser Umfrage als krasser Ausreißer hervor. 75 Prozent der „Blauen-Anhänger“ wollen Merkel vorzeitig abziehen sehen.

Bei der Frage zur Ersatz-Kanzlerschaft sind die Mehrheiten weitaus weniger gewichtig. Annegret Kramp-Karrenbauer, alias AKK, würde von 39 Prozent der befragten Wahlberechtigten favorisiert werden, gefolgt vom Berufs-Lobbyisten Friedrich Merz mit einem Anteil von 28 Prozent. Ein Drittel (33 %) der Befragten wolle sich keinen der beiden Kandidaten als Kanzler(in) vorstellen.

Die Anhänger der Grünen und Linken bevorzugen anteilig zu 56 Prozent bzs. 60 Prozent Annegret Kramp-Karrenbauer gegenüber Friedrich Merz. Mit 52 Prozent erhielte AKK von den CDU-Wählern ebenfalls noch den überwiegenden Vorzug. SPD-Anhänger wollten lediglich anteilig 49 Prozent und CSU-Anhänger zu 44 Prozent Karrenbauer den Vortritt geben. Die AfD-Wähler würden zu 53 Prozent Merz eher den Kanzlerposten vergeben als Karrenbauer.

Bei einer „interparteilichen“ Gegenüberstellung würden Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) auf eine Zustimmung von 22 Prozent und SPD-Chefin Andrea Nahles auf 14 Prozent kommen.




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