Alexis Tsipras ist alter und neuer Premierminister – Keine Zeitverschwendung

Griechenland-


Der alte und neue Premierminister Griechenlands lautet Alexis Tsipras. Nach der vorgezogenen Parlamentswahl wurde der Vorsitzende des Linksbündnisses Syriza ohne große Zeitverschwendung erneut zum Regierungschef ernannt.

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Regierungsbildung in Athen ist noch nicht abgeschlossen

Gläubiger plädieren auf Einhalten der Vereinbarungen

Am Sonntag wählte Griechenlands Bevölkerung das neue Parlament. Syriza ging als eindeutiger Wahlsieger hervor und bereits am Montag trat Alexis Tsipras sein kürzlich von ihm selbst abgegebene Amt wieder an.

Der klare Sieg des Linksbündnisses zeigte wiederholt, dass die Meinungsforscher im Vorfeld die zu befragenden Personen offenbar zu einseitig auswählten. Demnach hätte das Wahlergebnis eigentlich ausgeglichener ausfallen müssen, ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Syriza und der konservativen Partei „Neue Demokratie“.

Vor der 1. Parlamentswahl am Anfang des Jahres setzten die EU-weiten Gegner der Linkspartei auf Warnungen und das Ausmalen von „katastrophalen Folgen für die Griechen“ im Falle eines Wahlsieges der Syriza. Nun setzte der Hebel an der vermeintlichen Meinung der Bürger an. Doch die scheinbar gemachte Rechnung ging nicht auf. Die Griechen hielten an ihrer eigenen Meinung fest.

Man darf gespannt sein, welche Ideen in Athen nun heranreifen, bzw. Brüssel nahegelegt werden. Am Dienstag könnte die neue (überwiegend alte) Regierung mit ihrer Arbeit beginnen. Drei Ministerien müssen noch personell besetzt werden. Das sind nichts geringeres als die Ressourcen Finanzen und Wirtschaft. Ein weiteres angekündigtes Ministerium soll den Schwerpunkt „Gläubiger-Verhandlungen“ erhalten. Die sog. Geldgeber (eigentlich Geldverleiher und Investoren) erwarten naturgemäß die uneingeschränkte Fortsetzung der jüngst beschlossenen Vereinbarungen. Daran kann aber erfahrungsgemäß gezweifelt werden.





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