Absturz MH17: “Es könnten auch besoffene Ukraine-Soldaten gewesen sein”

Ukraine-Konflikt-


Obwohl die US-Regierung den Verantwortlichen für den Absturz der Boeing 777 der Malaysian Air sofort in Moskau dingfest machte, scheint in Wirklichkeit auch der US-Geheimdienst im Dunkeln zu tappen. Es könnten auch „betrunkene ukrainische Soldaten“ gewesen sein.

Raketenabschuss

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Robert Parry ist bekannt als ein Journalist, der sich von den Mainstream-Medien abhebt, nicht mit dem Strom schwimmt und über sehr gute Kontakte mit dem US-Geheimdienst verfügen soll. Bekannt wurde Parry durch seine Aufdeckung der Iran-Contra-Affäre über Newsweek und die New Yorker Nachrichtenagentur Associated Press. Darüber hinaus brachte der investigative Journalist im Jahr 1985 den Kokain-Handel zwischen dem US-Geheimdienst CIA und den Contras (Nicaragua) ans Tageslicht.

Nun könnte Parry bei der US-Führung sowie der Ukraine Regierung sehr großes Unbehagen auslösen. Der Journalist berichtete via consortiumnews.com über der US-Regierung vorliegende Satellitenbilder, die den Abschuss der malaysischen Passagiermaschine über der Ost-Ukraine durch das ukrainische Militär belegen soll.

Auf den in Washington vorliegenden Aufnahmen soll eine Flugabwehr-Batterie der ukrainischen Armee erkennbar sein, sie mit großer Wahrscheinlichkeit die tödliche Rakete abfeuerte. Als Informationsquelle nannte Parry einen „verlässlichen Informanten“ aus den Kreisen des US-Geheimdienstes.

Der Journalist kritisierte in seinem Beitrag vornehmlich den „schlampigen“ US-Journalismus. Dieser habe bereits in früheren Jahren zu den „Massenschlachtungen im Irak“ und beinahe zu Kriegen zwischen den USA und Syrien sowie Iran geführt. Nun seien die Einsätze (Ukraine-Konflikt) jedoch sehr viel höher. Die Welt rase derzeit auf eine sehr gefährliche Entwicklung zu, so Parry.

Das Prinzip der Desinformation wird einfach fortgesetzt

Ein ähnliches Bild des Journalismus sei nun auch im Konflikt in der Ukraine zu beobachten. Informationen vornehmlich aus Kiew werden von den US-Zeitungen ungeprüft übernommen und als gegebene Fakten hingestellt. So sei auch die New York Times auf von der ukrainischen Regierung verbreiteten „Beweise“ hereingefallen. Diese bestanden aus Fotos, die angeblich russische Militärangehörige in Russland und später in der Ukraine zeigten. Die „Beweise“ wurden vom Außenministerium anerkannt und von der NYT am 21. April veröffentlicht. Zu einem späteren Zeitpunkt stellte sich jedoch heraus, dass eines der wichtigsten „Beweis-Fotos“ aus Russland tatsächlich in der Ukraine aufgenommen wurde.

So zeigte sich Parry in seinem Beitrag auch darüber verwundert, dass die Washington Post am Sonntag die Schlagzeile „US-Beamter: Russland lieferte Systeme“ voran führte, aber darauf verzichtete, vom US-Beamten weitere Details oder gar Nachweise wie die genannten US-Satellitenbilder anzufordern.

„Es könnten auch besoffene Soldaten eine Rakete abgeschossen haben“

Der Investigationsjournalist beruft sich auf seine Quelle aus CIA-Kreisen. Demnach gehe der US-Geheimdienst von Separatisten der Ost-Ukraine in Uniformen aus, die der ukrainischen Uniformen ähnlich sind.

Der erste Eindruck deutete jedoch auf Soldaten der ukrainischen Armee hin. Eine weitere Möglichkeit wird darin gesehen, dass es sich um eine „undisziplinierte“ Truppeneinheit handelte, die sogar betrunken gewesen sein könnte. Auf den Bildern seien um das Areal verstreute Gegenstände zu sehen, die an Bierflaschen erinnerten.

Anstatt diese Details zu übernehmen, passte sich der US-Mainstream an die Propaganda an, die von der ukrainischen Regierung sowie der US-Führung verbreitet wird, so Parry. Dazu gehörte auch das „Aufpushen“, dass das Buk-Raketensystem aus russischer Herstellung stamme. Eine bedeutungslose Tatsache, die jedoch endlos wiederholt werde. Dabei sei der Gebrauch von Waffen aus russischer Herstellung weder durch die ukrainische Armee, noch von den Separatisten etwas Außergewöhnliches.





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