Absturz Boeing 777 MH17: Kreml kritisiert vorschnelle Schuldzuweisungen

Boeing-Absturz Ukraine-


Die Ermittlungen zur Absturzursache der malaysischen Boeing 777 MH17 waren noch gar nicht aufgenommen, mutmaßten zahlreiche Länder über die Absturzursachen. Favorisiert ist der Abschuss durch eine Boden-Luft-Rakete, vornehmlich aus dem von den Donezker Milizen kontrollierten Gebiet.

Rakete

Die Boden-Luft-Rakete aus dem Donezker Gebiet war schnell bei der Hand

Voreilige Schlüsse oder gezielte Ausrichtung der Meinungen?

Die US-Regierung scheint nach dem Eintreffen der Nachricht über die abgestürzte Passagiermaschine der Malaysia Airlines über der Ost-Ukraine reflexartig reagiert zu haben. Die Schuld wurde über den Umweg des „Wissens um eine Boden-Luft-Rakete, die aus dem von Donezker Milizen kontrollierten Gebiet abgeschossen wurde“, sehr schnell zugewiesen.

US-Präsident Barack Obama erklärte noch am Freitag, dass die Boeing 777 MH17 von einer Rakete getroffen wurde, die vom Territorium der Volksmilizen gestartet sei.

Russlands Außenministerium gab sich erstaunt darüber, wie schnell einige Länder noch vor dem Beginn der Ermittlungen Mutmaßungen über die Absturzursache der malaysischen Passagiermaschine anstellten. Am Samstag kritisierte das Außenministerium diese Vorgehensweise, da die Ermittler unter Druck gesetzt werden.

Moskau forderte die Konfliktparteien in der Ukraine dazu auf, die Ermittlungen zur Absturzursache zuzulassen und nicht zu behindern. Der Kreml forderte Kiew dazu auf, die Flugabwehrdaten offenzulegen. Der zuständigen Untersuchungskommission müsse ein ungehinderter Einblick in die Daten gewährt werden, um zu sehen, wie die Ukraine ihre Boden-Luft- und Luft-Luft-Raketen einsetzte.





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