Abbau Bundes-Schuldenberg ab 2017?

Bundeshaushalt-


Der Schuldenberg des Bundeshaushalts soll bereits ab 2017 abgetragen werden. Mit einem ehrgeizigen Plan will der Bundesfinanzminister angefangen durch einen Defizitabbau, über einen ausgeglichenen Haushalt, bis hin zu Überschüssen ein historisches Novum schaffen.

Abbau der Haushaltsverschuldung ab 2017?

Haushaltsschulden
Noch vor der Wahl viel Ehrgeiz zeigen?

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) verfolgt offenbar ein sehr ehrgeiziges Ziel. Gilt eigentlich die Verringerung der Neuschulden-Aufnahme bereits als eine große Herausforderung, so soll nun ab 2016 der Spieß umgedreht werden und der Bund erstmals mehr Geld einnehmen als ausgeben.

Bereits am Mittwoch will der Finanzminister lt. focus.de (Montag) ein Etat ohne Neuverschuldung festlegen und seine Kollegen im Kabinett darauf „einschwören“. Gleichzeitig sollen die Umrisse für den Haushaltsplan 2014 und die anschließende Finanzplanung bis 2017 beschlossen werden.

Um überhaupt einen Haushaltsüberschuss erreichen zu können, muss ein vorangegangener Abbau des Defizits erfolgt sein. Ein Aufgabe, die nach den Vorstellungen der Bundesregierung spätestens 2016 erfolgreich abgeschlossen sein soll, nachdem bereits 2015 eine Null in der Bilanz gestanden hatte. Bereits im kommenden Jahr sollen die Ausgaben vom Bund lt. focus.de unter die 300-Milliarden-Marke gedrückt worden sein. Schäuble will gleichzeitig die Nettokreditaufnahme auf 6,4 Milliarden Euro begrenzen und somit ein Niveau wie zuletzt vor 40 Jahren erreichen.

„Starke Sprüche“ noch vor der Bundestagswahl?

Spätestens nach der Wahl im Herbst wird sich herausstellen, ob die „mutigen“ Verkündungen eine „Wahlblase“ gewesen oder ernste Töne gewesen sind. Die Haushaltspläne stehen unter Vorbehalt, denn sollte die schwarz-gelbe Regierung abgewählt werden, wären diese Pläne hinfällig, sofern sie nicht von der neuen Regierung vollständig übernommen würden. Wird die derzeitige Regierung jedoch bestätigt, stünde dennoch eine neue Haushaltsplanung an, die unter Umständen völlig anders aussehen kann, als die Variante, die dem Kabinett morgen vorgelegt wird.

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