2. Quartal 2013: Verbraucher sicherten ein BIP Zuwachs

Konjunktur Deutschland-


Deutschlands Wirtschaft ist auch im zweiten Quartal 2013 gewachsen. Das BIP stieg gegenüber dem Vorquartal um +0,7% an. Wiederholt waren es weger Groß-Industrie noch der Mittelstand, die ein negatives Vorzeichen abwendeten, sondern die sommerliche Kauflaune der Verbraucher.

Konsumieren

Die gute Laune der Konsumenten hält das deutsche Wachstum am Rotieren

Die Wachstumsimpulse finden ihren Ursprung im Inland

So wie es aussieht sind es wiederholt die Verbraucher, die der deutschen Konjunktur zu einem Wachstumsimpuls verhalfen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg im zweiten Quartal 2013 gegenüber dem Vorquartal um +0,7% an. Der Wert ist lt. Statistischem Bundesamt (Destatis) bereits preis-, saison- und kalenderbereinigt.

Auf das Vorjahresquartal bezogen stieg das BIP preisbereinigt um +0,9% und kalenderbereinigt um +0,5% an. Die größte Antriebskraft für das Wirtschaftswachstum kam aus dem Inland, so das Bundesamt.

Die deutschen Bürger befinden sich noch sichtlich in bester Konsum- bzw. Kauflaune. Deutschlands BIP wurde bereits im 1. Quartal 2013 von den Verbrauchern auf das Niveau eines positiven Vorzeichens gebracht und somit vor einer „offiziellen Rezession“ bewahrt.

Absolut gesehen kann auch während des zweiten Jahresquartals nicht von einem „kräftigen Wachstum“ Deutschlands die Rede sein, sehr wohl aber in der Relation so mancher steil abstürzender Krisenländer in der Eurozone. Der deutsche Bürger, der „Vorzeige-Sparer“ schlechthin“, steht offenbar zwischen zwei Welten. Die Lust am Sparen hat inzwischen den bitteren Beigeschmack von realen Geldwertverlusten bekommen. Ein Ausweichen auf alternative Geldanlagen, z.B. Wertpapiere, steht für viele Verbraucher nach wie vor nicht zur Debatte. Dann eben mit dem verfügbaren Geld einkaufen, bevor in absehbarer Zeit für die gleiche Ware ein paar Münzen draufgelegt werden müssen.

Die Inlandsimpulse vermögen jedoch nicht die dringend vermissten Auslandsimpulse zu ersetzen. Dafür ist das deutsche Wirtschaftsmodell mit seinem Schwerpunkt Export gar nicht kompatibel genug. Die Verbraucher verfügen „statistisch“ über einen langen Atem, das Privatvermögen ist riesig. Die Praxis zeigt jedoch eine äußerst unausgewogene Vermögensverteilung und rund 80 Prozent der konsumierenden Verbraucher werden die Defizite des exportierenden Gewerbes nicht nachhaltig kompensieren können. Das gilt insbesondere, wenn die Europäische Bankenunion planmäßig ca. Mitte 2014 in Kraft getreten ist. Die bei Banken eingelagerten Privatvermögen der Bürger erhalten ab diesem Zeitpunkt einen weiteren potenziellen Verwendungszweck.

Tarifometer24.com – Tarife – News – Meinungen

Schreibe einen Kommentar

Wir benutzen Cookies für die Verbesserung der Nutzerfreundlichkeit. Durch Ihren Besuch stimmen Sie dem zu.