100 Tage Corona-Warnapp – Eher bescheidene Bilanzen

Covid-Politik –


Die Corona-Warnapp feiert 100-tägiges Jubiläum. Allerdings fällt die Bilanz der bisher getätigten Downloads eher bescheiden aus. Die angedachte Funktion kommt noch nicht zum Tragen.

Corona-App

Corona-Warnapp als Voraussetzung für glimpflich verlaufende Kältesaison?

Jeder solle sich zur Nutzung der App in der Pflicht fühlen

Die von der Bundesregierung initiierte sündhaft teure Corona-Warnapp wird medial zum 100ten Tag seit ihrem Start gefeiert. Während den ersten Tagen meldete die Presse täglich den neuen Zählerstand für die von den Nutzern durchgeführten Downloads. Gemessen am ersten „Ansturm“ erscheinen die inzwischen 18,5 Millionen vermutlichen App-Installationen auf den Endgeräten nach 100 Tagen allerdings als sehr bescheiden. Die Kurve ist deutlich abgeflacht. Insgesamt ist die Zahl der aktiven App-Nutzer allerdings noch viel zu gering, um die erhoffte Wirkung der Corona-Warnapp zu erreichen. Von einer flächendeckenden Nutzung kann noch keine Rede sein und ob die hochgefahrenen Warnungen vor einer zweiten Welle im Herbst dies ändern können, ist alles andere als sicher.

Der Digitalverband Bitkom moniert zum „Jubiläum“ die bisher nur eingeschränkte Funktionalität dieser App im Sinne einer flächendeckenden Nutzung. Der Verband „ermahnt“ dazu, diese App trotzt der Freiwilligkeit auf jeden Fall zu nutzen. Ein jeder solle sich dazu „in der Pflicht fühlen, diese Warnapp zu installieren. Damit schütze er sich und auch andere und könne damit auch beitragen, das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben „wieder in normale Bahnen zu lenken“. Die Corona-Warnapp sei zu Leistungen fähig, „woran sich die Gesundheitsämter die Zähne ausbeißen“. Dies betreffe überwiegend das zuverlässige und schnelle Nachvollziehen von „Risikokontakten“. Wenn „wir alle“ gut durch den Herbst und den Winter kommen wollen, müssen auch alle diese App verwenden. Für Bitkom gebe es keinen guten Grund, diese Corona-Warnapp nicht zu installieren. Letztendlich handelte es sich mit dieser App auch um ein „internationales Vorzeigeprojekt der deutschen Digitalwirtschaft“.

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