1 Monat Anleiheankäufe der EZB – Eine erste Zwischenbilanz

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Zum Anfang März gestarteten Anleihekaufprogramm der EZB gibt es eine erste Zwischenbilanz. Rund 52,5 Milliarden frisch gedruckte Euro spülte die Notenbank in die unterschiedlichsten Richtungen der Finanzmärkte. Die inzwischen schon etwas in den Hintergrund gerückten Risikopapier-Ankäufe bauten die Bilanzen der EZB ebenfalls kräftig aus.

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EZB erreichte im ersten Monat der Anleihekäufe annähernd das angepeilte Ziel

Geldschwemme zulasten der Sparer und Risikoverteilung auf Steuerzahler

Die Europäische Zentralbank (EZB) veröffentlichte am Mittwoch die erste Zwischenbilanz zum Anleihekaufprogramm. Am 09. März 2015 startete die EZB den Ankauf von Staatsanleihen sowie weiteren Wertpapieren mit einem geplanten Volumen von monatlich 60 Milliarden Euro. Mit dem Stand zum 03. April 2015 übernahm die Notenbank Papiere in einem Volumen von 52,522 Milliarden Euro. Das Anleihekaufprogramm soll vorerst bis zum September 2016 laufen.

Bereits im September 2014 kündigte die EZB im Kampf gegen die niedrige Inflation und die magere Konjunktur den Ankauf von Pfandbriefen (Covered Bonds) und Kreditpapieren (ABS) an. Die Bestände dieser teils sehr umstrittenen Wertpapiere sind zum Anfang April inzwischen auf 64,47 Milliarden bzw. 4,89 Milliarden Euro angestiegen.

Unabhängig davon, ob die EZB es tatsächlich schafft, die geplante rund 1 Billion Euro in die Märkte zu spülen, geschweige überhaupt das gewünschte Ziel zu erreichen, die Verlierer dieser massiven Interventionen durch die Notenbank sind Sparer und Kleinanleger. Die Risiken tragen ohnehin die Steuerzahler.





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