Risiko-Unfallversicherungen – Leistungen für Reha Maßnahmen

Reha-Leistungen Unfallversicherungen-

Zwischen Unfall-Kratzer und Invalidität liegt der breite Bereich von Reha-Bedarf


Grundsätzlich gilt in erster Linie zu unterscheiden, ob Leistungen von der gesetzlichen Unfallversicherung oder einer bestehenden privaten Unfallversicherung erwartet werden. Ort und Bereich der Tätigkeiten die zum Unfall führten, sind dafür entscheidend, welchen Unterstützungumfang das Unfallopfer erhält, oder ob überhaupt ein Anspruch auf Leistungen besteht.

Leistungen gesetzl. Unfallversicherung und Bedarf für privaten Unfallschutz

Die Folgen eines Unfalls im Büro oder auf der Baustelle sind von der gesetzlichen Unfallversicherung gedeckt. Geschah das Unglück zu Hause, bei sportlichen Aktivitäten oder anderen Freizeitbeschäftigungen, dann bestehen keine Ansprüche auf Leistungen aus der gesetzlichen Unfallversicherung. Zwischen beruflichen Tätigkeiten und privaten Aktivitäten sind (relativ) klare Grenzen gesetzt. Der Weg zwischen Heim und Arbeitsstelle wird noch zum Erwerbsbereich gezählt. Arbeitnehmer verlassen den Schutzbereich der gesetzl. Unfallversicherung bereits, wenn „nur ein Abstecher“ zum Supermarkt unternommen wird. Für Schüler gelten die gleichen Bedingungen auf ihren Schulwegen, bzw. im Schulbereich.

Die private Risiko-Unfallversicherung leistet nach Unfälle bei Freizeitbeschäftigungen. Zahlreiche privat Unfallversicherer bieten ihre Leistungen zusätzlich für Unfallfolgen im Berufsbereich mit an. Versicherter erhalten somit einen umfassenden Unfallschutz für Privat- und Berufsleben. Die Leistungslücken der gesetzlichen Unfallversicherung können gleichzeitg geschlossen werden.

Erforderliche Reha Maßnahmen werden meist unterschätzt

Unfallversicherungen
Vorsorge für den
privaten Unfallschutz

Die Unfallversicherung wird meist in Verbindung mit Leistungen für Krankenhausbehandlungen und Invaliditätsleistungen gebracht. Seltener werden Maßnahmen in Betracht gezogen, die nach einem schweren Unfall für eine Rückkehr ins Alltagsleben sorgen. Neben kurzfristigen ambulante Unfallbehandlungen und vorübergehend stationären Krankenhausaufenthalten, sind besonders die Rehabilitationsmaßnahmen langfristig und kostenintensiv.

Die Kriterien einzig auf die Invaliditätsleistungen einer Unfallversicherungen zu konzentrieren, könnte sich nach der Auswahl des Anbieters als eine Fehleinschätzung herausstellen. Spätestens wenn eine Reha zur vollständigen Genesung erforderlich ist, sind hohe Unfallschutzleistungen für die Invalidität zwecklos. Die Verletzungsbilder wechseln mit den Jahreszeiten. Der Winter bringt zahlreiche Skisportler in die Reha-Kliniken, der Sommer „begünstigt“ die Mountainbiker für den Reha-Fall nach Freizeitspass. Rehabilitation kann derart langwierig sein, dass die nächste Saison zum Nachgehen der Lieblings-Sportart übersprungen werden muss.

Zur Auswahl der Unfallversicherung auf Reha Leistungen achten

Eine vollständige Unfallversicherung sollte spezielle Leistungsbereiche für die Reha bereitstellen. Im großen Spektrum der Unfallfolgen nimmt zwischen leichte Verletzungen und Invalidität die Unfall-Schwere mit Reha-Bedarf einen großen Bereich ein. Notwendige Maßnahmen für eine Rehabilitation umfassen neben physischen Behandlungen auch psychologische Betreuungen, die eine Rückkehr in das gewohnt alltägliche Leben oft erst ermöglichen. Versicherer bieten Tarifleistungen für Reha-Maßnahmen entweder als Standard-Bausteine mit an, oder können als Zusatzoptiona den Basis-Leistungen angefügt werden.

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