Neue Risikolebensversicherungen vor allem für Familien mit Kindern

Risikoschutz-


Die Anzahl der in Deutschland abgeschlossenen Risikolebensversicherungen ist im Jahr 2014 auf rund 7,6 Millionen Policen angestiegen. Die Mehrheit der neu abgeschlossenen Verträge bildeten vor allem Familien mit Kinder.

Familien Sicherheiten

Risikolebensversicherungen werden überwiegend für Familienschutz abgeschlossen

Gesetzliche Versicherungen können Bedarf nicht decken

Der Zuwachs der neu abgeschlossenen Risikolebensversicherungen im Jahr 2014 gegenüber dem Vorjahr betrug rund 1,3 Prozent, so der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Inzwischen sichern rund 7,6 Millionen Versicherungsnehmer die Hinterbliebenen im Todesfall finanziell ab, der eigentliche Zweck der Risikolebensversicherung.

Mit der Risikolebensversicherung können der Partner, die Familie, oder Angehörige im Todesfall des Versicherungsnehmers finanziell abgesichert werden. Im vergangenen Jahr ging vor allem der finanzielle Schutz für die Familie mit Kindern als Domäne der Neuabschlüsse hervor. Rund 60 Prozent der neu abgeschlossenen Risikolebensversicherungen bezogen die im gleichen Haushalt lebenden Kinder mit ein.

Die klassische Form der Risikolebensversicherung bildet kein Kapital, sondern dient der finanziellen Absicherung der Hinterbliebenen. Deshalb sind die Beitragshöhen für diesen Risikoschutz im unteren Segment angesiedelt. Der hohe finanzielle Schutz lässt sich daher schon mit niedrigen Prämien realisieren. Der GDV rechnete vor:

Beispiel-Berechnung Beiträge Risikolebensversicherung

Versicherungssumme: 100.000,- Euro im Todesfall, Vertragslaufzeit 20 Jahre.

  • Eintrittsalter – Monatsbeitrag
  • 20 Jahre – 5,41 Euro
  • 30 Jahre – 7,64 Euro
  • 40 Jahre – 15,96 Euro

Beispielkunde: Nichtraucher, Kaufmännischer Angestellter ohne Personalverantwortung. Anteilige Bürotätigkeit 50%, anteilige körperliche Tätigkeit 50%.

Die Höhe der empfohlenen Versicherungssumme richtet sich nach der individuellen Lebenssituation und dem regelmäßigen Einkommen. Gesetzliche Absicherungen decken den finanziellen Schutz der Hinterbliebenen, geschweige der Familien nicht ab. Den Hinterbliebenen bliebe die gesetzliche Rentenversicherung mit der Witwen- und Waisenrente, aber auch nur nach der sog. allgemeinen Wartezeit. Die Ansprüche aus der gesetzlichen Rentenversicherung richten sie vor allem nach Höhe und Dauer der geleisteten Beiträge. Darüber hinaus sorgten in der Vergangenheit mehrere Rentenreformen für jeweilige Leistungskürzungen.

Tipp! Individuelle Berechnung der monatlichen Beiträge für die Risikolebensversicherung





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