Nervenkrankheit war 2016 Grund Nr.1 für Berufsunfähigkeit

Erwerbsminderungsrente –


Im Jahr 2016 war Grund Nummer Eins für die Berufsunfähigkeit eine Erkrankung des Nervensystems. Krebs- und Gefäßerkrankungen gingen dagegen anteilig zurück.

Berufsausübung

Das Risiko Berufsunfähigkeit durch Krankheit betrifft jede Sparte

Risiko Berufsunfähigkeit durch Unfall ist unabhängig vom Alter

Der Grund Nummer Eins für eine Berufsunfähigkeit war auch im Jahr 2016 eine Erkrankung des Nervensystems. Zu diesen Krankheitsbildern zählen u.a. psychische Erkrankungen und bildeten zusammen mit den anderen Varianten die häufigste Invaliditätsursache in der Berufsunfähigkeitsversicherung ab, so der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Gegenüber dem Vorjahr nahmen die Berufsunfähigkeitsfälle aufgrund einer Nervenkrankheit um einen Prozentpunkt von anteilig 31 auf 32 Prozent zu.

Fast jede vierte Berufsunfähigkeit (24 %) war 2016 auf eine Erkrankung des Skelett- und Bewegungsapparates zurückzuführen. Gegenüber dem Vorjahr ein Anstieg um 2 Prozentpunkte. An dritter Stelle der Ursachen lagen Krebserkrankungen und bösartige Geschwülste. In der Statistik der Ursachen für eine Invalidität nahmen diese Krankheitsbilder einen Anteil von 15 Prozent ein. Ein Rückgang um -2 Prozentpunkte gegenüber dem Jahr 2015.

Zu den weiteren häufigen Invaliditätsgründen zählen Unfälle (9 %, gleich gegenüber 2015) und Erkrankungen des Gefäßsystems und Herzens mit anteilig 7 Prozent (- 1 Prozentpunkt).

Das Alter spielt für das Berufsunfähigkeitsrisiko durch Unfall keine Rolle. Die Wahrscheinlichkeit sei für Versicherte in sämtlichen Berufsgruppen gleich, so der GDV. Das Risiko einer Berufsunfähigkeit durch Erkrankung ist jedoch sehr eng mit dem Alter des Versicherten verknüpft. Je älter, desto höher das Risiko, den Beruf durch ein Krankheitsbild nicht mehr ausüben zu können. Mehr als die Hälfte der Betroffenen hat das Alter von 50 Jahren bereits überschritten. Zu beobachten sei jedoch, dass Nervenerkrankungen verstärkt bei Arbeitnehmern im Alter von weniger als 40 Jahren auftreten.

Gesetzliche Erwerbsminderungsrente leistet nur mangelhaft

Die umfangreiche gesetzliche Erwerbsminderungsrente gilt nur für Arbeitnehmer, die vor dem 02. Januar 1961 geboren sind und ihren ausgeübten Beruf nicht mehr fortsetzen können. Für die jüngeren Arbeitnehmer sind die Hürden für den berechtigten Anspruch einer Erwerbsminderungsrente ungleich höher aufgestellt. Für sie gilt z.B. die Zumutung, wenigsten sechs Stunden pro Tag irgendeiner Tätigkeit nachgehen zu können. Erst wer dies nicht mehr erbringen kann, hat Anspruch auf die Zahlung einer Erwerbsminderungsrente und diese ist auch noch gestaffelt. Die volle Rente wird erst gewährt, wenn der Betroffene weniger als drei Stunden pro Tag arbeiten kann. Egal in welchem Job. Die volle Rentenzahlung entspricht darüber hinaus meist weniger als ein Drittel des letzten Bruttogehalts.

Auf eine derartige „abstrakte Verweisung“ verzichten jedoch die meisten Anbieter einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung.

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