Die größten Unternehmensrisiken im Jahr 2019

Unternehmensrisiken –


Als die größten Risiken für ein Unternehmen im Jahr 2019 schätzen die jeweiligen Firmenmanager Betriebsunterbrechungen sowie Vorfälle im IT-Bereich ein.

Würfelspiel

Unternehmensrisiken sind oft nur sehr schwer einzuschätzen

Cyber-Vorfälle schließt allerdings Abmahnrisiken ein

Die auf den ersten Blick nicht substanzielle Gefahr eines Hackerangriffs wird von den Unternehmen bereits als einer der größten Gefahren angesehen, noch weit vor den Risiken eines Serienfehlers in der laufenden Produktion. Unerwünschte Vorfälle im IT-Bereich als Risikofaktor nimmt inzwischen den Platz 2 ein, so das Ergebnis der Allianz-Umfrage im Rahmen des „Risk Barometer 2019“. Allerdings zählen zu den Cybervorfälle nicht nur Angriffe von kriminellen Hackern, sondern auch das Risiko, einen Brief von einem Abmahn-Anwalt zu erhalten, aufgrund von Vorwürfen irgendwelcher Datenschutzverletzungen und den möglichen hohen Geldbußen. Die am 25. Mai 2018 in Kraft getretene Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) wäre z.B. so ein „Angst-Beschleuniger“.

Allianz Global Corporate & Specialty befragte 172 Unternehmen über deren Abschätzung zu den größten Risiken für den Betrieb. Möglich war die Beantwortung von bis zu drei Risiko-Kategorien. Auf Platz 2 landete mit einem Anteil von 44 Prozent das Risiko „Cyber-Vorfälle“ und den möglichen Folgen wie u.a. der Ausfall der kompletten IT-Struktur. Als das größte Risiko (48 %) bezeichneten die Unternehmensleiter eine Betriebsunterbrechung inkl. dem Abriss der Lieferkette.

Das als drittgrößte bezeichnete Risiko folgt mit anteilig 35 Prozent schon mit einem deutlichen Abstand. Rechtliche Veränderungen wie z.B. Zölle und Handelskriege. Dieses Risiko wird für 2019 höher eingeschätzt als im Jahr 2018. Dafür rutschte die Furcht vor Naturkatastrophen um eine Position ab.

Eingeschätzte Risiken der Unternehmen 2019

PositionRisikofaktorAnteilig 2019Anteilig 2018
1Betriebsunterbrechungen, Abriss Lieferkette48 %55 %
2Cyber-Vorfälle (z.B. Cyberkriminalität, Datenschutzverletzung, Geldbußen/Strafen, IT-Ausfall)44 %51 %
3Rechtliche Änderungen (z.B. Zölle, Handelskriege, Brexit, Zerfall Eurozone, Protektionismus)35 %24 %
4Naturkatastrophen (Sturm, Erdbeben, Hochwasser)28 %27 %
5Neue Technologien (z.B. 3D-Druck, Blockchain, autonome Fahrzeuge, Vernetzung von Maschinen)20 %17 %
6Explosion, Feuer19 %22 %
7Serienfehler, Qualitätsmangel, Rückrufaktionen17 %17 %
8Entwicklung des Marktes (Schwankungen, Stagnationen, Volatitlität)17 %18 %
9Beeinträchtigung oder Reputationsverlust des Markenwertes13 %12 %
10Entwicklung in der Makroökonomie (Steigende Rohstoffpreise, Inflation, Deflation, Sparprogramme)9 %10 %
Quelle: Allianz Global Corporate & Specialty

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