Risiken Dachlawinen – Die Gefahren und wer haftet

Wintergefahren-


Ein jeder Schnee auf den Hausdächern wird früher oder später verschwunden sein. Entweder gemächlich dahin geschmolzen oder mit einem einzigen Rutsch als Dachlawine gen Boden. Gefahren, die von Eigentümer und Mieter nicht unterschätzt, geschweige ignoriert werden dürfen.

Dachlawine

Die Risiken von Dachlawinen sollten von Hausbesitzer und Mieter erkannt werden

Verkehrssicherungspflicht für Mieter und Vermieter

Der Schnee auf den Hausdächern kann für Mieter und Eigentümer doppelt lästig werden. Einmal drohen nach ausgiebigen Schneefällen die Lasten für die Dächer zu hoch zu werden und sollte sich das weiße Gefrorene als äußerst hartnäckig erweisen, kann daraus die latente Gefahr einer Dachlawine entstehen. In diesem Fall sollten Hausbesitzer und Mieter nicht einfach zusehen, sondern aktiv werden.

Der Blick auf das Thermometer kann schon den ersten Hinweis für eine drohende Dachlawine geben. Bei Temperaturen über den Minusgraden beginnt Schnee und auch das oft als „Klebstoff“ wirkende Eis zu schmelzen. Ein Schneebrett auf dem schrägen Hausdach verliert die Haftung und rutscht nicht selten mit einem großen Getöse dem Boden entgegen. Auch bei diesen Gefahren gilt wie so oft: „Vorbeugen ist besser als heilen“.

Für die Sicherheit des Eigentums steht grundsätzlich jeder selbst in der Verantwortung, so Bernd Kaiser, Versicherungsexperte von CosmosDirekt. In vielen Fällen kann der Hausbesitzer nicht unmittelbar eingreifen, da z.B. das Dach zu hoch liegt, oder die Verhältnisse kein kontrolliertes Abräumen der Schneemassen erlauben. Hier sollte jeder Hausbesitzer zu Warntafeln greifen und diese gut sichtbar aufstellen. Die Vorschriften sind allerdings je nach Bundesland unterschiedlich und sollten deshalb bei den zuständigen Behörden (Landratsamt, Bauamt) erfragt werden.

Hauseigentümer unterliegen der Verkehrssicherungspflicht. Dazu zählt auch das sofortige Entfernen von gefährlichen Eiszapfen wie das Räumen des öffentlichen Gehwegs an der Grundstücksgrenze. Mieter sind deswegen nicht automatisch von Sicherungspflichten befreit. „Wer zur Miete wohnt, ist nicht automatisch frei von Verantwortung. Eventuell hat der Vermieter die Verkehrssicherungspflicht vertraglich zur Sache der Hausbewohner erklärt“, so Bernd Kaiser.

Wenn die Dachlawine doch Schaden anrichtete – Wer haftet?

Sollte eine Dachlawine einen Passanten geschädigt haben, wird zuerst nach den Verantwortlichen gefragt. Je nach Bewohner- und Mietverhältnisse können der Hausbesitzer oder die Mieter zur Rechenschaft gezogen werden. In diesem Fall kommt eine private Haftpflichtversicherung für die an Dritten entstandenen Schäden auf.

Ist der Mieter lt. Mietvertrag für die Verkehrssicherung verpflichtet, schließt das umgekehrt nicht automatisch die Verpflichtung des Hausbesitzers aus, sich auch um die tatsächliche Ausführung aller Sicherungsmaßnahmen kümmern zu müssen. So könnte auch der Eigentümer dennoch zur Verantwortung gezogen werden. Hier würde die Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung übernehmen.



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