Kosten für Anwälte und Gerichte werden völlig unterschätzt

Rechtsschutz-


Die Kosten für Anwälte und Gerichte sind sehr hoch. Diese Einschätzung teilen sich wohl einhellig die meisten Bundesbürger. Wenn es jedoch konkret wird, liegen die Kostenschätzungen für die juristischen Schritte meist „unterirdisch“ daneben.

Justiz

Rund 80 Prozent liegen mit ihrer Schätzung zu Kosten für Gerichtsverfahren völlig abseits

Teure Gerichtskosten sind relativ – Die Realität wird völlig verkannt

Das Gebiet die Anwälte und Gerichte ist ein teures Pflaster. Eine Binsenweisheit. Allerdings liegen die meisten Menschen in Deutschland mit der Einschätzung, wie hoch die Gerichts- und Anwaltskosten tatsächlich sein können, in den allermeisten Fällen viel zu niedrig.

Den Bundesbürgern ist offensichtlich gar nicht bewusst, wie kostenintensiv juristische Schritte eigentlich sind. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) beauftragte das Meinungsforschungsinstitut forsa zu einer repräsentativen Umfrage. Demnach wissen 80 Prozent der Deutschen eigentlich gar nicht über die tatsächlichen Kosten für Anwalt und Gerichte Bescheid. Ihre Einschätzung war viel zu tief angesetzt. Lediglich 6 Prozent der befragten Personen lagen richtig.

Rund 60 Prozent der Befragten hatte bereits mit dem Rechtswesen zu tun, aber dennoch scheinen die angefallenen Kosten keine nachhaltige Korrektur der Einschätzung bewirkt zu haben. Die Kosten für allgemeine rechtliche Streitigkeiten werden von den Deutschen noch relativ selbstbewusst eingeschätzt, aber im Gebiet der Honorare und Gebühren in einem konkreten Rechtsfall liegen 78 Prozent völlig daneben.

Eine „Volksweisheit“ hat sich auch in dieser Umfrage bestätigt. Mehr als die Hälfte der Befragten ist der Ansicht, dass derjenige vor Gericht Recht bekommt, dem das meiste Geld für Anwälte zur Verfügung steht. Beinahe die Hälfte der Deutschen würden auf das Erstreiten ihres Rechts verzichten, wenn die anfallenden Kosten für die juristischen Schritte höher ausfallen könnten als die geforderte Summe. „Dass viele Menschen wegen des Kostenrisikos auf ihr Recht verzichten würden, ist besorgniserregend“, Thomas Lämmrich, Leiter Rechtsschutzversicherung im GDV. „Der Zugang zum Recht darf nicht zu einer Frage der wirtschaftlichen Stärke des Einzelnen werden.“

Vor knapp zwei Jahren sind Anwalts- und Gerichtskosten durch die Änderung des Kostenrechts stark angehoben worden. Wer es mit Anwälten, Gerichten, Sachverständigen, Notaren und Dolmetschern zu tun bekommt, muss seit dem 01. Juli 2013 („Kostenrechtsmodernisierungsgesetz“) deutlich tiefer in die Tasche greifen. Der GDV wies damals darauf hin, dass diese Anhebungen alle Verbraucher treffen werden. Als „Ausgleich“ wurde auch die Prozesskostenhilfe abgesenkt.

Die zugleich unterschätzten Leistungen der Rechtsschutzversicherung

Unterschätzte Kosten für Gerichte und Anwälte sind zugleich verkannte Leistungen von privaten Rechtsschutzversicherungen. Das immense Kostenrisiko der juristischen Auseinandersetzungen kann von einer Rechtsschutzversicherung abgenommen werden. Ein Rechtsschutzversicherer übernimmt u.a. die vom Gesetzgeber vorgegebenen Gebühren bzw. Kosten für Anwälte, Gerichte, Zeugen und auch die Prozesskosten des Gegners.

Rechtsschutzversicherungen übernehmen – nicht ohne Eigeninteresse – Anstrengungen, um teure Gerichtskosten zu vermeiden. Eine außergerichtliche Einigung erspart letztendlich auch dem Kläger oder dem Beklagten eine Menge Ärger.

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