Pfingst-Unwetter sorgten für 650 Mio.€ Schaden

Naturgefahren –


Die Serie von Unwettern zu den Pfingstfeiertagen sorgte wiederholt für eine ganze Reihe von Schäden an Wohngebäuden und vor allem Autos. Die Versicherer zählen nach vorläufiger Bilanz einen Gesamtschaden in Höhe von 650 Millionen Euro.

Sturmflut

Eine Serie von Unwettern richtete Pfingsten 2019 erhebliche Schäden an

Unwetter haben es besonders auf Kfz abgesehen

Das vergangene Pfingstwochenende hatte es in sich. Für zahlreiche Bundesbewohner waren das verlängerte Wochenende sowie die Ferienzeit alles andere als ein paar Tage der Ruhe. Eine ganze Serie von Stürmen und Starkregen hat so manche Gegenden in große Unruhe versetzt. Eine erste Bilanz zu den Betroffenen und angerichteten Schäden lieferte der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Demnach wurden bei den Versicherern fast 250.000 Schäden gemeldet und diese zählten einen angerichteten Gesamtschaden in Höhe von rund 650 Millionen Euro.

Die Unwetter nahmen quasi alles mit, was sich ihnen in den Weg stellte. So entstanden rund 120.000 Schäden an Hausrat, Häusern, Industrie- und Gewerbebetrieben, entsprechend einer Versicherungssumme in Höhe von 300 Millionen Euro. Anteilig verursachten Starkregen 40 Millionen Euro, und Sturm- sowie Hagelschäden rund 260 Millionen Euro Schaden. Den größten Ausgleich schufen jedoch die Kfz-Versicherer. Etwa 125.000 Fahrzeuge mit einer Kaskoversicherung erlitten einen Sachschaden in Höhe von 350 Millionen Euro.

Erfasst sind sämtliche Schäden in den Tagen 3. bis 12. Juni. Im gesamten Jahr 2018 verursachten Naturgewalten an Hausrat, Häusern, Industrie- und Gewerbebetrieben einen Versicherungsschaden von insg. 2,6 Milliarden Euro. Der Schaden-Anteil an Kraftfahrzeugen ist in dieser Zahl nicht enthalten.

Vorhandene Versicherungsverträge auf Vollschutz überprüfen

Mit ca. drei Viertel der versicherten Autos ist die Mehrheit auch gegen Naturgefahren gewappnet. Doch bei den Wohngebäuden sieht die Lage ganz anders aus. Zwar halten die meisten Eigenheimbesitzer eine Wohngebäudeversicherung in den Händen, aber bei mehr als die Hälfte fehlt der Zusatzschutz gegen Naturgefahren wie Starkregen und Hochwasser. Herkömmliche Verträge für Gebäude- und Hausratschutz sichern lediglich gegen Hagel, Blitz und Sturm. So rät auch GDV, die vorhandenen (Alt-) Verträge auf Vollständigkeit zu prüfen und diese ggfs. mit der Option für Naturgefahren zu erweitern. Ein derartiger Schutz für meist weniger als 100 Euro pro Jahr übernimmt nicht nur die Kosten „einfacher“ Maßnahmen wie Keller auspumpen, sondern notfalls auch den kompletten Abriss und den Wiederaufbau des Wohngebäudes.

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