Naturgewalten waren 2019 ziemlich zurückhaltend

Versicherungen –


Die Naturgewalten hielten sich im Jahr 2019 wiederholt zurück, zumindest was die Versicherungen betreffenden Schäden angingen. Der Gesamtschaden lag um rund 20 Prozent niedriger als der langjährige Mittelwert.

Unwetter

Die Naturgewalten schalteten im Jahr 2019 um ein paar Gänge runter

Hervorhebung einzelner Schadenereignisse erforderlich

Wenn die von Naturgewalten angerichteten Schäden nicht in das Konzept des Klimawandels passen, dann bedient man sich schlicht den Umständen von „Glücksfällen“ und konzentriert sich eben auf hervorstechende Details. Demnach kam die Bundesrepublik im Jahr 2019 in Sachen versicherte Schäden durch Naturgewalten „glimpflich“ davon. Die von Hagel, Überschwemmungen und Stürme angerichteten Sachschäden fielen lt. dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) gegenüber den vergangenen Jahren gering aus. Allerdings gebe es durchaus bemerkenswerte Einzelfälle, welche insbesondere die Kfz-Versicherer betrafen.

Im Jahr 2019 fielen die durch Unwetter angerichteten Versicherungsschäden demnach um 10 Prozent geringer aus als ein Jahr zuvor und mit rund drei Milliarden Euro sogar um fast 20 Prozent unter dem langjährigen Mittelwert (3,7 Mrd. Euro). Damit unterschritt die Schadensumme bereits im Jahr 2018 den über mehrere Jahre gewichteten Wert.

Den größten Anteil nahmen mit rund 2,7 Mrd. Euro die Schäden durch Hagel und Sturm an Hausrat, Gebäude, Gewerbe, Industrie, Landwirtschaft und Kfz ein. Die restlichen 300 Millionen Euro fielen auf die sog. Elementarschäden wie Starkregen, Erdrutsch und Hochwasser zurück.

Da die Gesamtschäden keine „reißerische“ Beschreibung zulassen, erwähnt der GDV insbesondere vereinzelte hervorstechende Unwetter. Diese kamen überwiegend in der ersten Jahreshälfte 2019 vor. „2019 hat erneut gezeigt, zu welchen Extremen das Wetter neigt“, so Jörg Asmussen, GDV-Hauptgeschäftsführer. Rund 500 Millionen Schaden richteten demnach alleine die im März gewüteten Sturmtiefs Dragi und Eberhard an. Diese nahmen bereits rund ein Viertel des Gesamtschadens ein (ausgenommen Kfz-Fälle). Kfz-Versicherer bekamen vor allem die Folgen der Hagelschläge im Juni zu spüren. Diese seien die „neuntschwersten Unwetter seit 1984“ gewesen. Trotz der Notwendigkeit der ausgeübten „Statistik-Akrobatik“ ermahnt Asmussen „angesichts der zu erwartenden Zunahme extremer Wetterereignisse“ das „Hab und Gut umfassend abzusichern“. Noch immer seien viele Haushalte nicht vor den Folgen der sog. Elementarschäden versichert. Mit Stand Ende 2019 waren lediglich 45 Prozent sämtlicher Gebäude vor Schäden der erweiterten Naturgefahren abgesichert.

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