Schutz gegen Fahrrad- und Pedelecs Diebe

Hausratschutz-


Pedelecs und Fahrräder sind bei Langfingern beliebte Gegenstände. Im Jahr 2013 wechselten rund 317.000 Drahtesel auf „unlautere Art“ den Besitzer. Die Hausratversicherer leisteten ihren Kunden 80 Millionen Euro Ersatz, aber ein großer Rest bleibt auf dem Schaden sitzen.

Fahrrad

Weit über 300.000 gestohlene Zweiräder im Jahr 2013

Zweirräder können für zuhause und unterwegs versichert werden

Von allen geklauten Pedelecs und Fahrrädern in Deutschland bleiben rund 90 Prozent auf nimmer Wiedersehen verschwunden. Die Aufklärungsrate zu den Diebstählen betrug im Jahr 2013 lediglich knapp 10 Prozent.

Von den rund 317.000 gestohlenen Pedelecs und Fahrrädern waren 180.000 der Diebstähle ein Fall für die Hausratversicherung, so der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Der andere „Rest“ ging jeweils zu 100 Prozent zulasten des Eigentümers. Es sei denn er zählte zu den 10 Prozent Glücklichen, die ihr Zweirad von den Ordnungshütern zurück erhielten.

Ein wirksamer Schutz bzw. die Vorbeugung gegen den schnellen Griff ist nicht nur im Interesse des Eigentümers, sondern naturgemäß auch für die Versicherungsbranche. Rund 80 Millionen Euro Ersatz im vergangenen Jahr für gestohlene Pedelecs oder Fahrräder sind eine stolze Summe.

Versicherung ist gut, Vorbeugen ist besser

Der GDV hält einige Tipps parat, um es dem Griff der Langfinger zum Pedelec oder Fahrrad so schwer wie möglich zu machen.

Das Zweirad an einem festen Gegenstand ketten

Schließen Sie Vorder- und Hinterrad an fest verankerte Gegenstände an – auch wenn Sie es nur für kurze Zeit unbeaufsichtigt lassen. Abgeschlossene, aber nicht angeschlossene Räder können mühelos weggetragen werden.

Das Zweiradschloss sollte robust sein

Grundsätzlich gilt: Teuer muss nicht sicher sein. Stahlbügel-, Panzerkabel- und Kettenschlösser gibt es in verschiedenen Qualitäten und Preisklassen. Je stabiler und damit meist umso schwerer das mechanische Schloss ist, desto sicherer ist es auch. Als Faustregel gilt, 5 bis 10 Prozent des Radneupreises in die Sicherung zu investieren. Viele Hersteller kennzeichnen ihre Produkte farblich nach Sicherungsklassen.

Persönlichen Code ans Zweirad anbringen

Ein gutes Fahndungshilfsmittel ist die Codierung des Rads. Mit einer Graviermaschine oder einem speziellen Aufkleber wird auf dem Rahmen des Fahrrads ein verschlüsselter personenbezogener Code angebracht. Die Codierung können Fahrradhändler, Fahrradclub oder die Polizei vornehmen.

Beim Kauf auf Preis-Leistungs-Verhältnis achten

Ist das angebotene Zweirad „spottbillig“, aber top in Schuss, dann könnten Zweifel angebracht sein. Es könnte sich auch um einen Notverkauf des Eigentümers aus finanziellen Gründen handeln, aber ebenso um ein „heißes Eisen“. Wer ein gestohlenes Zweirad erwirbt, könnte sehr schnell auf den Boden der Tatsachen geholt werden.

Hausratversicherung bietet finanziellen Diebstahlschutz

Einen absoluten Diebstahlschutz gibt es nicht. Wer sein Fahrrad oder Pedelc benutzt, parkt es auch in der Regel in der Öffentlichkeit und verstaut es zuhause im Keller oder im vorgesehen abgeschlossenen Räumen.

Eine Hausratversicherung deckt u.a. das Entwenden des Pedelecs (bis max 25 km/h) oder Fahrrads aus verschlossenen Kellern oder Räumen nach Einbruchdiebstahl. Mit einem zusätzlichen Leistungsbaustein kann das Zweirad auch gegen Diebstahl unterwegs finanziell abgesichert werden. Generell für den Versicherungsschutz gilt aber der Einsatz eines eigenständigen Fahrradschlosses. Dazu zählt nicht ein einfaches Rahmenschloss.

Für besonders hochwertige Fahrräder kann eine spezielle Fahrradversicherung abgeschlossen werden.

Umfangreicher Schutz für den Hausrat, auch für das Zweirad – Hausratversicherung



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