Nach Rekord-Einbrüchen: Verunsicherung in der BRD wächst an

Einbruchdiebstahl-


Die deutlich angestiegene Anzahl von Haus- und Wohnungseinbrüchen im vergangenen Jahr hinterließ in der Bevölkerung deutliche Spuren. Die Verunsicherung wächst und immer weniger Bundesbewohner fühlen sich noch sicher.

Forderung nach gesetzlichen Präventiev-Maßnahmen

Einbrecher
Einbrechern sollte es möglichst schwer gemacht werden

Nachdem die Anzahl der Haus- und Wohnungseinbrüche in der Bundesrepublik im Jahr 2015 auf ein Rekordniveau stieg, ist die wachsende Verunsicherung in der Bevölkerung nicht verwunderlich. Im vergangenen Jahr wurden lt. Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) rund 160.000 Einbrüche mit versichertem Schaden gemeldet. Eine aktuelle Forsa-Umfrage zeigt eine inzwischen gestiegene Unsicherheit bei den Bundesbürgern, wie Handelsblatt (Montag) berichtete.

Demnach fühlen sich 36 Prozent der Bundesbewohner heute noch relativ sicher, aber weniger als früher. Zehn Prozent der 1.000 Befragten gaben an, sich in der Bundesrepublik überhaupt nicht mehr sicher zu fühlen. Lediglich 18 Prozent fühlen sich immer noch völlig sicher.

In den neuen Bundesländern ist die Unsichereit größer als in den alten Bundesländern. Annähernd zwei Drittel (62 Prozent) der Befragten sind dafür, dass die Politik mit der Einführung von Mindest-Standards zur Vorbeugung von Einbrüchen reagierte. Dazu zählten u.a. die gesetzliche Vorgabe, an den Fenstern und Türen einen Einbruchschutz anzubringen.

Rund 40 Prozent der versuchten Einbrüche werden abgebrochen, weil die Hindernisse zu groß sind, um schnell genug in den Innenraum zu gelangen. Jörg von Fürstenwerth, Vorsitzender des GDV, ermahnte zu den Einbruchzahlen: „Einbrechern wird es in Deutschland immer noch zu leicht gemacht“.

Der durchschnittliche Schaden pro Einbruch lag im Jahr 2015 bei 3.250 Euro.

Tipp! Die Hausratversicherung deckt die Schäden durch Einbruchdiebstahl.

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