In 2019 weniger Fahrraddiebstähle – Schadensumme pro Fall gestiegen

Fahrraddiebe –


Fahrräder waren auch im Jahr 2019 ein beliebtes Beutestück der Langfinger. Während die Zahl der versicherten Fahrraddiebstähle zwar zurückging, stieg der Schaden pro Fall jedoch an.

Modernes Fahrrad

Die teuren Fahrradmodelle treiben den durchschnittlichen Schadenfall an

Fahrraddiebe im Norden des Landes weitaus aktiver als im Süden

Im Jahr 2019 ist die Zahl der gestohlenen und versicherten Fahrräder zurückgegangen. Drahtesel-Diebe waren damit erneut weniger aktiv. Insgesamt sind lt. dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) rund 155.000 versicherte Fahrräder verschwunden, bzw. gestohlen worden. Gegenüber dem Vorjahr ein Rückgang um rund 5.000 Fälle. Allerdings änderte sich lt. GDV nichts an der Schadensumme. Diese blieb mit ca. 110 Millionen Euro auf Vorjahresniveau.

Zu den Lieblings-Beutestücken zählen demnach die kaum günstig zu erhaltenen sog. Velos. Diese sorgten u.a. für den Anstieg der durchschnittlichen Schadensumme pro Fall. Im Jahr 2018 lag der Schaden pro gestohlenem Fahrrad bei rund 650 Euro. Im vergangenen Jahr lag der Schaden bei rund 720 Euro. Einen solch hohen Preisdurchschnitt gab es noch nie, so der GDV, welcher offenbar wie auch bei den Berechnungen der privaten Rentenversicherungen stets die Inflation außer Acht lässt. Wenn Fahrräder zu einem höheren Preis erstanden werden müssen, steigt somit auch die Schadensumme, wenn Drahtesel zum Wiederbeschaffungspreis ersetzt werden. So ist es auch nicht sonderlich überraschend, dass im Jahr 2009 der durchschnittliche Schaden mit 410 Euro deutlich niedriger lag. Rund 123.000 (ehemalige) Fahrradbesitzer gingen nach dem Abhandenkommen ihres Zweirades leer aus. Diese hatten keine Versicherung parat. Die polizeiliche Kriminalstatistik spricht von rund 278.000 Fahrraddiebstählen insgesamt. GDV geht von einer deutlich höhere Dunkelziffer aus, da viele Diebstähle nicht zur Anzeige kämen.

Die Statistiken über die Häufigkeit von Fahrraddiebstählen zeigt ein klares Nord-Süd-Gefälle. In Saarland kam es zu 101 Diebstählen pro 100.000 Einwohner, in Bayern zu 208 und in Baden-Württemberg zu 207 Fällen. Im gleichen Zeitraum wurden in Sachsen-Anhalt 477, Sachsen 515, Schleswig-Holstein 389, Hamburg 656, Berlin 788 und in Bremen 926 Fahrräder pro 100.000 Einwohner gestohlen.

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