Fahrraddiebe hatten 2014 Hochsaison – 100 Mio.€ Ersatz für Drahtesel-Klau

Fahrraddiebstahl-


Die Fahrraddiebe hatten im Jahr 2014 Hochsaison. Die Anzahl der unrechtmäßig entwendeten Drahtesel stieg auf ein 5-Jahres-Hoch an. Die Hausratversicherer zahlten an ihre Kunden rund 100 Millionen Schadenersatz.

Fahrrad

Ein beliebtes Objekt für Diebe. Das ungesichert abgestellte Fahrrad ist ganz schnell in Bewegung gebracht

Polizei registrierte 2014 insg. 340.000 gestohlene Fahrräder

Im Jahr 2014 „verschwanden“ so viele Fahrräder wie schon sein fünf Jahren nicht mehr. Die Versicherer sprechen nach vorläufigen Auswertungen von rund 210.000 gestohlenen Fahrräder im vergangenen Jahr. Dabei handelt es sich lediglich um die gemeldeten Versicherungsschäden. Die Hausratversicherer zahlten ihren Kunden für die geklauten Drahtesel rund 100 Millionen Schadenersatz, so der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).

Die Polizei weiß von rund 340.000 Fahrraddiebstählen im vergangenen Jahr. Gegenüber dem Jahr 2013 ein Anstieg um sieben Prozent. Die einmal gestohlenen Fahrräder bleiben zu einem Anteil von gut 90 Prozent verschollen.

„Gelegenheit macht Diebe“. Ein ungesichertes Fahrrad ist sehr schnell in Bewegung gebracht. Die Dieb braucht nur aufzusteigen und loszufahren. Ein Fahrradschloss ist kein absoluter Diebstahlschutz, schreckt allerdings sehr viele Langfinger von ihrem Vorhaben ab. Fahrraddiebe sind stets in Eile und das Schloss will aus diesem Grund auch schnell geknackt werden. Im Durchschnitt halten die Nerven der Fahrraddiebe rund drei Minuten durch, dann gibt der Langfinger auf.

Fünf bis zehn Prozent des Zweirad-Neupreises sollte in das Fahrradschloss investiert werden, so der Tipp von Alexander Küsel, Leiter der Schadenverhütung beim GDV. Mit der Stabilität und Robustheit des Fahrradschlosses sinkt auch die Motivation der Fahrraddiebe. Lt. GDV registrierte die Polizei im Jahr 2014 fast 6.000 versuchte Fahrrad-Diebstähle. Im Idealfall sorgt bereits der Anblick einer massiven Fahrradsicherung für die „blitzschnelle“ Diebstahl-Vermeidung.

Am besten das abgestellte Fahrrad wird nicht nur einfach abgeschlossen, sondern auch angeschlossen. Dazu bieten sich an vielen Plätzen die eigens für Fahrräder errichteten Abstellanlagen an. Ein klassischer Laternenpfahl würde auch seinen Dienst als Diebstahl-Schutz erfüllen. Damit erübrigt sich auch die Verwendung der einfachen Rahmenschlösser, die nicht wirklich einen Diebstahl-Schutz bieten.

Hausratversicherung deckt den Fahrraddiebstahl

Zu den Standardleistungen der privaten Hausratversicherung gehört u.a. der finanzielle Schutz für Fahrräder bei Einbruchdiebstahl, sofern die Zweiräder aus verschlossenen Wohnungen, Kellerräumen und Abstellräumen entwendet wurden.

Der Schutzbereich für die Straße ist mit einer Zusatzklausel in der Hausratversicherung möglich. In Deutschland bestehen rund 26 Millionen Policen einer Hausratversicherung und 40 Prozent davon enthalten bereits eine Klausel für das Fahrrad.



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