Fahraddiebe trieben 2018 Schaden auf Allzeithoch

Hausrat –


Die Fahrraddiebe haben im Bundesgebiet auch im Jahr 2018 „ganze Arbeit“ geleistet und den versicherten Schaden auf ein neues Allzeithoch getrieben.

Modernes Fahrrad

Der Fahrraddiebstahl wird im Durchschnitt immer teurer

Dunkelziffer der gestohlenen Fahrräder weitaus höher

Oft ist es nur die einfache Gelegenheit, den bevorstehenden Fußmarsch mit der Entwendung eines Fahrrades deutlich zu beschleunigen. Kurz vor Ziel ist das Fahrrad meist ebenso schnell wieder entsorgt. Den Schaden hat der Drahteselbesitzer. Im Jahr 2018 wurden bundesweit rund 160.000 versicherte Fahrräder gestohlen, bzw. unrechtmäßig entwendet. Der Gesamtschaden belief sich auf ca. 100 Millionen Euro, so der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) in einer Jahresstatistik. Die Assekuranzen leisteten somit im Durchschnitt 630 Euro pro gestohlenes Fahrrad und damit wurde auch gleich ein neues Allzeithoch aufgestellt. Im Jahr zuvor lag der durchschnittliche Schaden bei 570 Euro pro gestohlenem und versicherten Fahrrad. Angesichts der stets steigenden Preise, insbesondere in der Sparte der E-Bikes, ist diese Entwicklung nicht gerade überraschend.

Der gezielte Zugriff erfolgt dann doch eher aus finanziellem Interesse und weniger aus dem Verlangen, auf die Schnelle das gewünschte Ziel zu erreichen. Und das Objekt der Begierde darf dann auch richtig teuer sein. Vor 10 Jahren lag der Versicherungsschaden pro gestohlenem Fahrrad lt. GDV bei 370 Euro. Bis zum Jahr 2018 betrug der Anstieg gut 70 Prozent. Diebe sind ausgesprochen wählerisch.

Während der GDV durchaus die Zahl der gestohlenen versicherten Fahrräder anhand eigener Statistiken beziffern kann, hilft bei der Erfassung der insgesamt entwendeten Zweiräder die Polizeistatistik weiter. Diese besagt, dass im Jahr 2018 etwa 292.000 Fahrräder gestohlen wurden, immerhin um 3 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Eine Dunkelziffer gebe es dennoch und zwar die Fälle, die gar nicht zur Anzeige gebracht wurden. Gemäß der von Destatis genannten Anzahl von rund 69 Millionen Fahrrädern im Bundesgebiet, ist das Potenzial sehr groß. Auf einen Nenner gebracht, betrug die erfasste Diebstahlquote im Jahr 2018 rund 0,43 Prozent.

Einfacher und erweiterter Versicherungsschutz für Fahrräder

Für den finanziellen Schutz des Fahrrads übernimmt bereits die Hausratversicherung den Bereich rund um die eigenen vier Wände. Der Hausratschutz greift bei entwendeten Fahrrädern aus verschlossenen Kellern, Abstellräumen und Wohnungen. Ein eher seltener Fall. Der teilweise für Diebe vorhandene Selbstbedienungsladen befindet sich auf der Straße. Für diesen Bereich kann eine Erweiterung der Hausratversicherung übernehmen. Lt. GDV sind bei rund 26 Millionen Hausratpolicen bereits 46 Prozent mit einer solchen Fahrradklausel erweitert. Allerdings hat der Fahrradbesitzer ebenfalls keine freie, bzw. fahrlässige Hand. Die Hausratversicherung ersetzt den Schaden, wenn das gestohlene Fahrrad durch ein „verkehrsübliches Schloss“ gegen Diebstahl gesichert wurde.

Ein gestohlenes und versichertes Fahrrad wird mit dem Wiederbeschaffungswert ersetzt. Daher sollte der Fahrradbesitzer die Belege für den Fahrradkauf gut aufbewahren. Die Notierung der Fahrradgestellnummer sollte ebenfalls erfolgen. Ein Foto vom Drahtesel hat der Polizei schon so manch guten Dienst beim Wiederauffinden geleistet.

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