2015 war Hochsaison für Fahrraddiebe – Neuer Rekord

Fahrraddiebstahl-


Im Jahr 2015 war wieder Hochsaison für Fahrraddiebe. Die Versicherer leisteten rund 100 Millionen Euro Schadenersatz für gestohlene Zweiräder.

Schaden pro Fall bei rund 520 Euro

Fahrraddiebstahl
Fahrraddiebe lieben 'kettenfreie' Zweiräder

Das Fahrrad ist geklaut worden? Keine Seltenheit in der Bundesrepublik. Im vergangenen Jahr leisteten die Hausratversicherer für das gestohlene Zweirad rund 100 Millionen Euro Schadenersatz, so der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) gegenüber Welt am Sonntag. Pro gestohlenes Fahrrad entstand ein durchschnittlicher Schaden in Höhe von 520 Euro.

Im Jahr 2015 haben die Fahrraddiebe einen neuen Rekord aufgestellt und den vom Jahr zuvor noch damit überboten. Rund 200.000 Fahrräder seien im Jahr 2015 gestohlen worden. Dies betrifft allerdings nur die versicherten Schäden. Daher liegt die tatsächliche Anzahl der gestohlenen Fahrräder deutlich höher.

Die von der Polizei im Jahr 2015 registrierte Anzahl der entwendeten Fahrräder beläuft sich auf 335.174 Fälle, ein Rückgang um 1,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Eine Dunkelziffer besteht aus den nicht gemeldeten Fahrraddiebstählen.

Die Aufklärungsquote bei Fahrraddiebstahl ist mit etwas über neun Prozent relativ gering. Die Chancen für den Fahrrad-Eigentümer, seinen gestohlenen „Drahtesel“ wieder in Händen halten zu können, war im Jahr 2015 in Berlin und in Hamburg nur sehr gering. Dort lag die Aufklärungsquote nur jeweils bei 3,9 Prozent. Bezogen auf die Einwohneranzahl waren die Fahrraddiebe mit 1.719 Diebstählen pro 100.000 Einwohner in Münster am aktivsten.

Der GDV rät allen Fahrradbesitzern dazu, die Fahrräder an offiziellen Abstellanlagen abzustellen, bzw. das Zweirad an Laternenpfahlen oder ähnlichen gut verankerten Einrichtungen anzuketten. „Je stabiler und damit meist auch schwerer das mechanische Schloss ist, desto sicherer ist es“, so Alexander Küsel, Leiter der GDV-Schadenverhütung.

Fahrraddiebe haben es stets eilig. Sollte das Schloss nicht innerhalb der ersten drei Minuten geknackt sein, sind die Chancen große, dass der Langfinger aufgibt.

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