Wichtige Haftpflicht für Fernsteuerpiloten von Flugdrohnen und Modellfliegern

Haftpflicht-


Fernsteuerpiloten von Flugdrohen und andere Modellflieger haben keine Narrenfreiheiten und müssen grundsätzliche Regelungen beachten. Besonders wichtig ist der vorhandene Haftpflichtschutz, wenn der bodenständige Herr der Lüfte die Kontrolle über den Modellflieger verliert.

Flugdrohnen

Flugdrohnen erfreuen sich wachsender Beliebtheit bei den Hobbypiloten

Der Betrieb von ferngesteuerten Fluggeräten unterliegt diversen Regelungen

Die USA erwägen schon längst die besondere Regelung, bzw. erweiterte gesetzliche Bestimmungen für die private Verwendung von Flugdrohnen. Es ginge vordergründig um die Sicherheit des Luftverkehrs und die Privatsphäre von Personen. Angesichts der Landung einer Drohne auf dem Areal des Weißen Hauses in Washington DC vor wenigen Wochen, dürfte auch der häufig zitierte „Schutz der inneren Sicherheit“ eine große Rolle spielen, wobei die Wahrung eines staatlichen Monopols für die Betrieb von Flugdrohnen dann doch zu weit über das Ziel hinausgeschossen erschiene.

In Deutschland ist der Betrieb von Flugdrohnen bereits durch die allgemeine Regelung für Modellflugzeuge erfasst. Wer einen solchen immer beliebter werdenden „Hobby-Flieger“ in die Lüfte heben will, sollte die Regeln kennen, ebenso die Risiken von Unfällen und den möglichen Schäden. Hobbypiloten von Flugdrohnen oder andere Fluggeräte sollten aufgrund von Schadenersatzansprüchen nach Unfällen eine Police in der Tasche haben, so der Hinweis des Gesamtverbandes der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).

Der rein private Betrieb von Flugdrohnen bedarf keiner gesonderten Genehmigung, sofern das Fluggerät das Gewicht von fünf Kilogramm nicht überschreitet und den Steigflug bei 100 Meter beendet. Piloten dürfen ihr Flugmodell nicht aus den Augen verlieren, also stets in Sichtweite behalten.

Kommerzielle Drohnenflüge sind dagegen gesondert erfasst und müssen vorab von den zuständigen Luftfahrtbehörden genehmigt werden. Eine gesonderte Genehmigung für den Betrieb von Fluggeräten ist im Einzugsbereich von Flughäfen ab einem Abstand von 1,5km oder näher erforderlich. Der Einsatz von Flugdrohnen für das Filmen von Menschansammlungen, Industrieanlagen oder Unglücksorten ist generell untersagt.

Ein Tabu ist die Verletzung der Privatsphäre, auch beim reinen privaten Einsatz von Flugdrohnen. Das fängt beim einfachen Überfliegen des Nachbargrundstückes an und hört längst nicht beim Kamerablick ins Nachbarfenster auf.

Das Fluggerät kann durchaus außer Kontrolle geraten und Schäden verursachen. Der Pilot steht in der Haftung. In einem solchen Fall lohne sich die vorhandene Haftpflichtversicherung, so der GDV.



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