Die private Haftpflicht: Ein Muss

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Sämtliche Verbraucherschützer sind sich einig: Jeder sollte über eine private Haftpflichtversicherung verfügen. Diese Versicherung kostet wenig Geld, bewahrt aber im Notfall vor dem finanziellen Ruin. Verursachen Versicherte aus Versehen Schäden bei anderen, übernimmt der Versicherer die Haftung.

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Mit einer Haftpflichtversicherung den alltäglichen Risiken mit Gelassenheit begegnen

Warum die private Haftpflicht so wichtig ist

Es ist schnell passiert: Menschen sind einen Moment lang unachtsam und zerstören das Eigentum von anderen oder verletzen gar versehentlich andere. In diesen Fällen tritt eine Haftung in Kraft: Der Verursacher muss den Schaden bezahlen. Das ist schon bei Gegenständen teuer, etwa einem Laptop oder einer wertvollen Vase. Unbezahlbar kann es bei Verletzungen werden, bei denen der Schuldige die Kosten für die Behandlung und gegebenenfalls für den Verdienstausfall begleichen muss. Diesem massiven Risiko entgehen Verbraucher, indem sie eine private Haftpflicht abschließen. Diese kostet nur wenig Geld, bei günstigen Versicherern nur einen zweistelligen Betrag im Jahr. Diese überschaubare Summe sollte jeder in diese bedeutende Risikovorsorge investieren.

Übrigens: Mit einer Familienversicherung lassen sich sämtliche Familienmitglieder absichern. Das umfasst sogar volljährige Kinder, sofern sie sich noch in einer Ausbildung oder einem Studium befinden.

Welche Fälle die Haftpflichtpolice nicht abdeckt

Eine Haftpflichtversicherung kommt natürlich nicht für alles auf. Sie schließt insbesondere sämtliche Schäden aus, die auf Absicht oder grobe Fahrlässigkeit zurück zu führen sind. Haftungsansprüche aus einer Körperverletzung bezahlt sie zum Beispiel nicht. Sie verweigert auch die Leistung, wenn sie ein grob fahrlässiges Verhalten feststellt. Auch Schäden innerhalb einer Familie versichern die Gesellschaften nicht. Es muss sich bei einem Geschädigten immer um eine Person außerhalb des engen Familienkreises handeln.

Optionale Leistungen

Zusätzlich existieren viele optionale Leistungen. Die einen Versicherungen begleichen bestimmte Schadensfälle nicht, die anderen integrieren diese in ihren Versicherungsschutz. Hier sollte immer das Angebot der jeweiligen Versicherung genau geprüft werden. Die wichtigsten Beispiele im Überblick:

– Schlüssel: Bestenfalls bezahlt eine Versicherung alle Schäden durch den Verlust fremder Schlüssel, egal ob vom Arbeitgeber oder von privaten Bekannten. Die Schadenssummen bei modernen Sicherheits-Schlüsselsystemen können enorm hoch liegen. Gut, wenn die Versicherung diesen Betrag übernimmt.
– Mietsachschäden: Eine Police sollte auch sämtliche Schäden abdecken, die in der Mietwohnung entstehen. Eventuell lagert ein Mieter zum Beispiel eine bestimmte Flüssigkeit, die irgendwann ausläuft und den Boden beschädigt. In diesem Fall sollte eine Haftpflicht dafür aufkommen.
– Gefälligkeitsschäden: Wenn Menschen Bekannten, Nachbarn oder anderen aus Gefälligkeit beispielsweise bei Bauarbeiten helfen und verursachen dabei einen Schaden, fällt das nicht unter die gewöhnlichen Leistungen einer Haftpflicht. Gute Versicherungen bezahlen aber auch solche Gefälligkeitsschäden.

Möglichst günstig und umfassend versichern

Grundsätzlich kosten Haftpflichtversicherungen vergleichsweise wenig Geld. Die Tarife unterscheiden sich selbstverständlich wie bei anderen Versicherungen zwischen den Anbietern enorm. Mit einem Preisvergleich lässt sich ein beachtliches Einsparpotenzial realisieren. Mittlerweile gibt es auch Versicherungskonzepte, die sich von den klassischen Ansätzen unterscheiden. Der Anbieter Friendsurance bietet seinen Versicherten beispielsweise einen Bonus an, wenn diese schadensfrei bleiben. Und dennoch sind die Versicherten durch die private Haftpflichtversicherung gut geschützt, sollte es zu einem Zwischenfall kommen.



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