Geringe Kenntnisse um kommende Unisex-Versicherungen

Versicherungswissen um Unisex-

Offensichtlich hat sich das Thema Unisex-Versicherungen in Deutschland noch nicht sehr weit herumgesprochen. Etwas mehr als die Hälfte (51%) wissen noch gar nicht, dass ein großer Bereich der Versicherungssparte ab 2013 etwas anders aussehen wird. Für viele Versicherungsnehmer könnte die Unkenntnis ein teures Vergnügen werden, wenn auch nur 1 Tag zu spät reagiert wird.

Wer den Termin verpasst könnte Nachteile haben

Zum 21.12.2012 wird das Ende der bisher geschlechterabhängigen Tarife zahlreicher Versicherungssparten eingeläutet. Im fliegenden Wechsel werden dafür die Unisex-Tarife eingeführt, die weder bei den Leistungen noch zu den Prämien Unterschiede zwischen Frauen und Männern vorweisen dürfen.

Versicherungswissen Unisex
Geringes Wissen um
kommenden Unisex-Tarif

Je nach Versicherungsbereich und Geschlecht fallen die Beiträge ab dem Umstellungstermin höher, bzw. niedriger aus, als noch für die abgeschafften Bisex-Policen. Ein Mann würde z.B. mit der Pflegezusatzversicherung heute noch günstiger kommen, als später in der Unisex-Variante. Bei der Risikolebensversicherung ist die Prämiensituation genau umgekehrt. In dem Fall würden Frauen mit den derzeit noch gültigen Bisex-Tarifen geringere Beiträge zahlen.

Wer also mit dem Gedanken spielt, eine Versicherung zur Risiko- oder Altersvorsorge abzuschließen, sollte bereits jetzt prüfen, ob die zukünftigen Unisex-Versicherungen Vor- oder Nachteile bringen. Das Abwarten bis zum 21. Dezember 2012 könnte zu einem Eigentor werden, wenn z.B. der Abschluss einer Risikolebensversicherung angedacht ist. Versicherer bietet bereits jetzt schon die Wahltarife Bi- oder Unisex an, bzw. halten die Option offen, noch nach der Umstellung in die günstigere Variante wechseln zu können.

Mehrheitliche Unwissenheit zu Unisex-Versicherungen
Die Hannoversche wollte es genauer wissen, wie es um die Unisex-Aufklärung der Bundesbürger steht. Die Versicherung beauftragte das Institut für Management- und Wirtschaftsforschung (IMWF) zu einer repräsentativen Umfrage in der Bevölkerung zu diesem Thema.

Demnach wissen 51% der Befragten noch gar nicht, dass ab dem 21. Dezember Unisex-Versicherungen verbindlich gelten werden. Entsprechend hoch ist auch das Eingeständnis der befragten Bürger, keine Ahnung über die Möglichkeiten, noch vor der Umstellung kräftig an den Beiträgen sparen zu können. 58% der Frauen und 45% der Männer wissen nicht, dass ein vorheriger Versicherungsabschluss von großem Vorteil sein könnte.

Die Hannoversche zeigt sich über das geringe Wissen bei der sonst versierten Altersgruppe der 50- bis 60-Jährigen. Diese verfügten normal über ein überdurchschnittlich hohes Versicherungswissen, aber lediglich 58% gaben an, zum Thema Unisex-Versicherungen ausreichend hohe Informationen zu besitzen.

Weitere Informationen rund um das Thema Unisex-Versicherungen



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