Sturmflut & Hochwasser begleiten Auftakt 2017

Unwetter-


Das Jahr 2017 beginnt mit einer heftigen Sturmflut und weiträumigen Überschwemmungen an den Küsten der Ostsee. Der Höhepunkt der Wasserpegel wurde gegen Mitternacht erreicht. Die Schäden an den Wohngebäuden sind noch gar nicht abzusehen.

Sturmflut und Hochwasser zum Auftakt 2017

Sturmflut
Land unter an den Küsten der Ostsee

Das Unwetter zum Jahresauftakt 2017 an den Küsten der Ostsee brachte die stärkste Sturmflut seit über 10 Jahren mit. „Land unter“ in zahlreichen Gebieten, rund um die Regionen Wismar, Usedom, Kiel. Lübeck, Warnemünde, Flensburg und Eckernförde. Das Wasser stieg teilweise auf über 1,80m Pegel hinaus an. Der Höhepunkt wurde gegen Mitternacht zum Donnerstag erreicht. Inzwischen ziehen sich die Wassermassen wieder zurück. „Die Gefahren der Sturmflut sind aber gebannt“, so Jürgen Holfert, Leiter des Wasserstanddienstes Ostsee des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie zu Spiegel Online. In den Morgenstunden des Donnerstags dürften die Pegel allerdings noch um rund 1 Meter höher als normal liegen.

Die Schäden an den Gebäuden durch Hochwasser sind noch gar nicht abzuschätzen. Zahlreiche Häuser seien nicht ausreichend gesichert gewesen. Viele Objekte mussten mit Sandsäcken geschützt werden.

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) veröffentlichte Ende Dezember 2016 die voraussichtliche Jahresbilanz der im Laufe des Jahres durch Unwetter entstandenen Schäden an Gebäuden. Dominant waren vor allem zwei Starkregen im Mai und Juni. Der versicherte Gesamtschaden wird auf rund 2 Milliarden Euro beziffert. Mit der Sturmflut vom Mittwoch wird im Jahr 2017 ein vorläufiger Unwetter-Zenit gleich zu Beginn gesetzt.

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