Risiken durch Überschwemmungen & Starkregen unterschätzt

Gebäudeschäden-


Nach wie vor werden die Gefahren für Immobilien durch Überschwemmungen und Starkregen stark unterschätzt. Im Bundesland Hessen sind trotz bereits verheerender Unwetter immer noch zwei Drittel der Gebäude gegen Elementarschäden nicht versichert.

Naturgefahren können verheerend sein wie Feuer

Ruin
Naturgewalten machen auch vor Häusern keinen Halt

Die Gefahren für Haus und Hof durch extreme Unwetter werden von den meisten Hausbesitzern nach wie vor unterschätzt, so der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Im Bundesland Hessen seien demnach lediglich ein Drittel (33 %) der Wohngebäude gegen Überschwemmungen, Starkregen und weitere Elementargefahren versichert.

In manchen Jahren wurden bereits mehr Häuser durch Überschwemmungen zerstört als durch Brände, so Bernhard Gause, Mitglied der GDV-Geschäftsführung. „Vielen Hausbesitzern ist nicht bewusst, dass die Naturgefahren genauso verheerend wirken können wie Feuer“. Die Unwetter Lucia und Michaela im Juli 2014 richteten alleine in der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden Schäden in Höhe von mehr als sechs Millionen Euro an versicherten Gebäuden an. Im Schnitt erhielten die Betroffenen von ihren Versicherungen über 50.000 Euro Schadenersatz.

Lt. einer für den GDV durchgeführten GfK-Umfrage halten 90 Prozent der Hausbesitzer Feuer für eine große Gefahr für ihre Immobilie. Nur 12 Prozent sehen Überschwemmungen und Starkregen als ein großes Risiko. „Der Schutz vor extremen Wetterereignissen sollte für Hausbesitzer daher ebenso selbstverständlich sein wie vorbeugender Brandschutz und der Abschluss einer Feuerversicherung“, so Gause.


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