Elementarschäden: Ängste vor Naturgewalten nicht unbegründet

Gebäudeversicherung-


Die Ängste vor Naturgewalten der Deutschen scheinen nicht unbegründet zu sein. Mit der ungehaltenen Mutter Natur und ihren angerichteten Elementarschäden hatte es schon die Hälfte aller Bundesbürger zu tun bekommen.

Ruine

Die Hälfte der Deutschen erlebte die Gewalt der Mutter Natur bereits hautnah

„Natürliche Top-Ängste“: Sturm, Überschwemmung und Erdbeben

„Wenn etwas passiert, dann trifft es nur den Anderen“. Diese bekannte, aber oft falsche Einschätzung liegt besonders häufig daneben, wenn dieser Glaube die Einwirkung von Naturgewalten betrifft. Die Gewalt der Mutter Natur muss nicht pauschal zerstörerisch sein, aber wenn sich ein Hausbesitzer plötzlich mit diesem Thema befasst, dann steht dieser nicht selten vor einem bereits vollendeten Scherbenhaufen.

Die Einflüsse der Natur sind allgegenwärtig und in Deutschland hatte es jeder zweite Bürger schon einmal mit den Auswüchsen der Naturgewalten zu tun gehabt. Rund fünfzig Prozent der Deutschen waren bereits konkret von Unwettereinflüssen und den daraus folgenden Elementarschäden betroffen. Das Ergab eine von Gothaer beauftragte Forsa-Studie.

Wohneigentümer fürchten demnach überwiegend Stürme, gefolgt von Starkregen und Hagel. Interessant ist die in Deutschland relativ hohe Angst vor Erdbeben. 21 Prozent der Befragten fürchten massive Erschütterungen unter ihren Füßen und ließen die Naturgewalt „Überschwemmungen“ mit konkreten Beispielen in jüngster Zeit sogar hinten anstehen (20 Prozent). Eine untergeordnete Rolle spielen die Naturgefahren wie Erdrutsch, Lawinen oder Schneedruck. Völlig unerschrocken zeigten sich 10 Prozent der Befragten. Diese fürchten keinerlei Elementarschäden.

Die mehrheitliche Angst vor Stürmen scheint nicht unbegründet. 29 Prozent der befragten Personen hatten schon einen Sturmschaden zu beklagen. Beschädigungen durch Hagel erlitten 16 Prozent und durch Starkregen 12 Prozent der Deutschen. Die Hälfte aller Befragten war noch nie von einem Elementarschaden betroffen.

Hauseigentümer können ihr Hab und Gut gegen Elementarschäden finanziell nicht über die „einfache“ Wohngebäudeversicherung schützen. Schäden durch Hochwasser, Überschwemmungen, Starkregen oder Schneedruck sind von einer Elementarschädenversicherung gedeckt, die jedoch nicht genereller Bestandteil einer Gebäudeversicherung ist. Dieser erweiterte Schutz kann allerdings in der Regel als ein Zusatzbaustein ergänzt werden, optimal in Verbindung mit einer Hausratversicherung. Während die Gebäudeversicherung plus Elementarschädenversicherung für das Wohngebäude und fest mit dem Gebäude verbundene Einrichtungen zuständig ist, kümmert sich die Hausratversicherung um sämtliche Einrichtungsgegenstände.



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