Aufklärungsarbeit Risiken Elementarschäden in Rheinland-Pfalz

Wohngebäudeversicherungen-


Eine Wohngebäudeversicherung und die Versicherung gegen Elementarschäden müssen als zwei kombinierbare aber getrennte Einheiten betrachtet werden. Rund 80 Prozent der Rheinland-Pfälzer würden bei Schäden an Gebäuden durch Naturgefahren die Rechnung selber begleichen müssen. Aus diesem Grund starten die Versicherungswirtschaft und die Politik eine Aufklärungs-Kampagne zu den wichtigen Themen der Gebäudeversicherung.

„Abstrakter und ferner Klimawandel“ findet vor der Haustüre statt

Elementarschäden Gefahr
Nach trügerischem Sicherheitsgefühl droht böses Erwachen

Die Sichtweise kann gedreht werden wie es beliebt. Entweder steigen die Risiken der Schäden an Gebäude und Wohnungen durch Unwettereinflüsse oder die tatsächlichen Risiken werden von ihren Eigentümern immer mehr unterschätzt. Das Ende sieht stets gleich aus, wenn die Ursache der Schäden an „Heim & Hof“ nicht oder nur teilweise versichert waren.

Besonders in der Wohngebäudeversicherung wird nach wie vor der Begriff Elementarschäden häufig nicht als ein einzelnstehender Begriff erkannt, den es in der Police gesondert zu behandeln gilt. Das mag vielleicht u.a. ein Grund dafür sein, dass 80 Prozent der Haubesitzer in Rheinland-Pfalz keine finanzielle Entschädigung erhalten würden, wenn die Schadenursache am Haus bzw. an der Wohnung in Hochwaser oder Starkregen zu finden ist.

Offenbar herrscht bei den Hausbesitzern in Rheinland-Pfalz eine gewisse Gelassenheit vor. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) spricht in diesem Bundesland von „deutlich schlechter“ versicherten Eigentümern als der Bundesdurchschnitt. Rund 30 Prozent aller Haushalte wären in der Bundesrepublik ausreichend vor den finanziellen Folgen von Naturgewalten versichert. „Obwohl nahezu 99 Prozent aller Gebäude und Wohnungen problemlos versicherbar sind“, so Bernhard Gause, Mitglied der Hauptgeschäftsführung beim GDV, würden die Rheinland-Pfälzer zu 80 Prozent keine Entschädigung erhalten können.

Nach wie vor werde der Begriff „Klimawandel“ als ein weit entfernter und abstrakter Begriff aufgenommen und dennoch wären die Folgen bereits vor der Haustüre zu spüren. Die Versicherungswirtschaft und Politik starten aus diesem Grund eine gemeinsame Informationskampagne über den richtigen Schutz vor Naturgefahren. Neben den im Mittelpunkt stehenden Themen wie Vorsorge und Versicherungsschutz, werde auch über die Maßnahmen zur Schadenverhütung aufgeklärt.

Heute wäre bereits bekannt, dass die Schäden an den Gebäuden durch Naturgefahren ansteigen werden, deshalb müsse bereits heute schon gehandelt werden, so Gause. Die Info-Kampagne würde genau an diesem Punkt ansetzen und an die Eigenverantwortung der Menschen appellieren. Rheinland-Pfalz ist bereits nach Niedersachsen, Sachsen, Bayern und Sachsen-Anhalt das fünfte Bundesland, das seine Einwohner durch die Informationskampagne über die Möglichkeiten zur Eigenvorsorge eine Aufklärung anbietet.

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