Dienstag, den 20. November 2018

Freitag, der 13. Dezember 2013 – Tag des Unglücks oder Aberglaube?

Freitag der 13.


Der Dezember 2013 lässt den zweiten Freitag in einem Jahr auf den 13. fallen. Urlaub nehmen und im Bett bleiben, sich krank schreiben lassen? Ist die Angst vor schlimmen Unglücksfällen purer Aberglaube oder steckt da ein großer Kern Wahrheit mit drin?

Unglück

Am Freitag den 13. vom Pech verfolgt oder die Prophezeiung selbst erfüllt?

Mehr Unglücke und Schäden an einem Freitag, der 13.?

Morgen ist es wieder soweit. Ein Freitag, der 13. Viele Menschen die sich dennoch aus dem Bett wagen, behalten den ganzen Tag über das mulmige Gefühl „es könnte etwas Schlimmes passieren“. Am Ende sind sie dann doch mit der „selbsterfüllenden Prophezeiung“ konfrontiert.

Doch ist diese Angst berechtigt? Häufen sich die Unglücksfälle an einem „Freitag den Dreizehnten“ tatsächlich? Wo ein Unglück passiert, ist auch ein Schaden nicht weit weg und das ruft in der Regel die Versicherer auf den Plan. Dort wird generell genauestens Buch geführt, an welchen Tagen welche Schadensmeldungen zu welcher Anzahl eingetroffen sind. Damit sollte an einem jeden Freitag, der 13. ein auffälliger Ausschlag bei den grafischen Auswertungen zu sehen sein.

Der Versicherer Gothaer hat sich anlässlich zum Freitag, der 13. Dezember 2013, darüber Gedanken gemacht und einen Blick in die Vergangenheit geworfen. Das eindeutige Ergebnis: „Entwarnung“

Gothaer meldete laut ausgewerteter Schadensstatistik keinerlei Gründe für eine Katastrophenstimmung. Die letzten Freitage, die in den vergangenen Jahren auf den 13. eines Monats gefallen sind, zeigen tendenziell sogar eine geringere Anzahl von Schadenfällen.

Die größten Ausschläge bei den Schadenmeldungen sind vielmehr mit dem Meteorologen statt mit dem Kalender in Verbindung zu bringen. So brachte z.B. das Jahr 2013 erhebliche „Unregelmäßigkeiten“ aufgrund von Stürmen, Hochwasser oder Gewitter hervor, so Harald Neugebauer, Schadenchef der Gothaer. Der 20. Juni dieses Jahres war beim Versicherer der „Spitzenreiter“. Rund 10.400 Schäden wurden innerhalb eines Tages gemeldet. Auslöser waren die beiden „Jungs“ Manni und Norbert. Zwei Sturmtiefs die eine eindrucksvolle Schneise der Verwüstung hinterließen.

Das Jahr 2013 hatte bereits einen Freitag, der 13., im vergangenen September. An diesem Tag gingen bei Gothaer lediglich 750 Schadensmeldungen ein.

Dennoch erteilte Gothaer trotz Entwarnung einen präventiven Ratschlag. Wer als Verbraucher den Tendenzen in den vergangenen Jahren nicht traute, sollte im Haushalt besondere Vorsicht walten lassen. Denn in den eigenen vier Wänden treten alle Unfälle in Deutschland nachweislich zur Hälfte auf.



Die Gothaer Versicherungs-Angebote im Überblick
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