Bundesbürger zahlten über 190 Mrd. Euro Versicherungsbeiträge

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Im Jahr 2016 zahlten die Bundesbürger für ihre Versicherungspolicen insgesamt 194 Milliarden Euro Beiträge. Die Anzahl der Verträge stieg auf mehr als 430 Millionen Policen an.

Anzahl der Policen um 2 Mio. angestiegen

Verträge
Versicherer nahmen mehr Beiträge ein

Die Versicherer in der Bundesrepublik konnten ihren Bestand an Versicherungspolicen bis Ende 2016 auf rund 431 Millionen Verträge ausbauen, so der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Gegenüber dem Vorjahr ein Plus von rund 2 Millionen Verträgen. Gleichzeitig stiegen die Beitragseinnahmen auf ca. 194 Milliarden Euro an.

Den größten Anteil nahmen mit knapp 308 Millionen Policen die Sparten Schaden- und Unfallversicherungen ein. Ein Jahr zuvor lag der Vertragsbestand bei gut 304 Millionen Policen. Die Anzahl der Verträge in der Privaten Krankenversicherung (PKV) stieg von 33,6 Millionen (2015) auf 33,9 Millionen Policen an.

Rückgänge bei den Beständen verzeichneten im Jahr 2016 die Lebensversicherer. Bis zum Jahresende schrumpfte die Anzahl der der Lebensversicherungsverträge um 700.000 auf 89,3 Millionen Policen. Der GDV gibt die fällig gewordenen Kapital-Lebensversicherungen, die vor der Einführung der Ertragssteuerpflicht im Jahr 2004 abgeschlossen wurden, als hauptsächlichen Grund für die Bestandsschrumpfung an. Im vergangenen Jahr zahlten die Lebensversicherer ihren Kunden rund 87,7 Milliarden Euro aus.

Die Versicherer in den Sparten Schaden und Unfall nahmen im Jahr 2016 rund 66,3 Milliarden Euro Beiträge ein. Gegenüber dem Vorjahr ein Plus von 1,9 Mrd. Euro. Die Lebensversicherer nahmen dagegen rund 1,9 Mrd. Euro weniger ein (2016: 90,8 Mrd. Euro). Die Beitragseinnahmen der privaten Krankenversicherer stiegen um 0,5 Mrd. auf 37,3 Mrd. Euro an.


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