Dienstag, den 20. November 2018

Brände zur Weihnachtszeit vermeiden – Ein paar Tipps

Brände zur Weihnachtszeit


Regelmäßig steigt die Anzahl der Brände zur Weihnachtszeit steil nach oben an. Brandursachen sind u.a. umgefallene Kerzen und Schäden an elektrischen Lichterketten. Nur wenige Vorsichtsmaßnahmen reichen bereits aus, um das Brandrisiko zu minimieren und die Weihnachtsfreude auf Touren zu halten.

Weihnachtskerze

Weihnachtskerzen: Hübsch anzusehen, aber einer der Brandverursacher Nummer Eins

Wohnungsbrand an Weihnachten kann vermieden werden

„Alle Jahre wieder….“ brennt irgendwo in Deutschland ein Adventskranz oder ein Weihnachtsbaum ab. Dabei nehmen die Flammen keinerlei Rücksicht auf das umliegende Areal und greifen einfach um sich. Aus der Vorfreude der Weihnachtszeit wird in solchen Fällen nicht selten die finale Katastrophe kurz vor dem Jahresabschluss.

Eine deplatzierte Kerze oder ein Kurzschluss in der bunten Lichterkette können dem weihnachtlichen Dufterlebnis aus Zimt und Tanne schnell zu Leibe rücken. Ein offensichtlich stark unterschätztes Risiko, denn Brände durch Weihnachtskerzen kommen in Deutschland recht häufig vor. Im Jahr 2012 waren lt. dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) rund 11.000 Brände in der Weihnachtszeit verantwortlich für einen Gesamtschaden in Höhe von 32 Millionen Euro.

Dabei reichen schon einige Vorsichtsmaßnahmen aus, um die Weihnachtszeit mindestens bis zu Drei Heilige Könige ohne den Einsatz der Feuerwehr in Frieden genießen zu können.

Brände zur Weihnachtszeit vermeiden – Ein paar Tipps

Wenige Vorsichtsmaßnahmen und das Vermeiden von Fehlern reichen aus, um das Brandrisiko durch Weihnachts-Kerzen und -dekorationen zu minimieren. Bernd Kaiser, Versicherungsexperte von CosmosDirekt hat dazu folgende Tipps parat:

  • Kerzen richtig anzünden
    Echte Kerzen – das ist für viele Weihnachtsfans Romantik pur. Wichtig: Die Lichter des Tannenbaums von oben nach unten anzünden. So verhindert man, dass Kleidung mit den unteren Flammen in Berührung kommt. Und für den Fall, dass die Zweige doch einmal Feuer fangen, gehört neben den Baum ein Eimer Wasser zum Löschen.
  • Kerzen im Auge behalten
    Eine altbekannte Regel, gegen die man keinesfalls verstoßen sollte: Kerzen niemals unbeaufsichtigt brennen lassen – auch nicht, um „mal eben kurz für fünf Minuten“ zu telefonieren.
  • Leicht entzündliche Deko vermeiden
    Strohsterne oder Schleifen besser nicht an Tannenzweigen befestigen. Sie geraten ebenfalls schnell in Brand – genauso wie in Papier verpackte Weihnachtsgeschenke unterm Baum.
  • Für ausreichenden Sicherheitsabstand sorgen
    Für Gestecke und Kränze ist eine feuerfeste Unterlage Pflicht. Kerzen sollten in ausreichendem Sicherheitsabstand zu leicht entflammbaren Gegenständen wie Teppichen oder Gardinen aufgestellt werden.
  • Vorsicht bei trockenen Nadeln
    Werden Nadeln oder Blätter trocken, fangen sie schnell Feuer. Deshalb den Tannenbaum vor und an Weihnachten am besten in einem Eimer Wasser aufbewahren. Adventsgestecke ebenfalls regelmäßig mit Wasser besprühen, um sie feucht zu halten.
  • Defekte Lichterketten entfernen
    Sind Lichterketten oder -schläuche defekt, ist es besser, diese zu entsorgen. Durch einzelne kaputte Lämpchen erhöht sich die Leistung der übrigen. Sie können dann leichter überhitzen.

Quelle: CosmosDirekt

Wenn es doch passiert sein sollte…

Der durch einen Wohnungsbrand verursachte Schaden, egal ob zur Weihnachtszeit oder irgendwann im Sommer, wird von einer Hausratversicherung gedeckt. Damit sind mögliche Beschädigungen bzw. Zerstörungen von Wohnungseinrichtungen finanziell abgesichert. Für Wohnungs- und Hauseigentümer käme nach einem Brandfall u.a. die Wohngebäudeversicherung in Frage.

Feuer nimmt keine Rücksicht auf die Eigentumsverhältnisse. Sollte der Brand auch auf die Nachbarswohnung übergreifen, will auch die Frage zum Verursacher schnell beantwortet werden. „Fängt der Tannenbaum Feuer und setzt die Wohnung des Nachbarn in Brand, haftet der Brandverursacher mit seinem gesamten Vermögen“, so Bernd Kaiser. In diesem Fall greift die Privat-Haftpflichtversicherung.

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