Bin ich falsch versichert?

Versicherungsauswahl-

Wer benötigt eigentlich welchen Versicherungsschutz und wie hoch müssen die entsprechenden Versicherungssummen sein? Es ist eine unbestreitbare Tatsache, dass ein großer Teil der Deutschen falsch versichert ist. Ob das mangelhafter Beratung oder allgemeinem Unwissen zuzuschreiben ist, sei dahingestellt. Wer also nicht Gefahr laufen möchte, zu viele, zu wenige oder gar die falschen Verträge abzuschließen, der sollte jetzt weiterlesen!

Hilfe aus dem Internet

Versicherungsberatung
Möglichkeiten ausschöpfen

Manchmal kann man wirklich nur ungläubig mit dem Kopf schütteln. Wenn jemand gleich mehrere Lebensversicherungen zu fragwürdigen Konditionen als finanziellen Ballast mit sich herumschleppt oder eine sehr hohe Hausratversicherung abgeschlossen hat, obwohl in der Wohnung lediglich ein altes Bett und ein Tisch zu finden sind, stimmt irgendetwas nicht!

Zudem scheinen viele Bundesbürger immer noch nicht verstanden zu haben, wie man den richtigen Versicherer ausfindig macht. Dafür gibt es heute übersichtliche Vergleichsportale wie Aspect-Online, die einem den Großteil der Arbeit abnehmen. Zudem gibt es in den Weiten des World Wide Webs mannigfaltige Möglichkeiten, um sich eingehend über die verschiedenen Versicherungsmodelle zu informieren.

Warum also derart viele Versicherungsnehmer für falsche Policen ihr hart erspartes Geld auf den Kopf hauen, ist eigentlich ein Paradoxon. Wahrscheinlich tragen auch einige Anbieter eine Mitschuld, da sie nicht immer richtig beraten und ihr Hauptaugenmerk auf möglichst viele Vertragsabschlüsse legen.

Das Geschäft mit der Sicherheit ist lukrativ und nicht immer werden moralisch nachvollziehbare Entscheidungen getroffen. Aus diesem Grund wollen wir an dieser Stelle erläutern, welche Versicherungen tatsächlich notwendig sind und welche man sich getrost sparen kann.

Welche Versicherungen sind notwendig?

Versicherungen machen dann am meisten Sinn, wenn durch den Schutz der Ruin eines Einzelnen oder einer Familie abgewehrt werden kann. Neben der Krankenversicherung und der Berufsunfähigkeitsversicherung ist es vor allen Dingen die Haftpflichtversicherung, zu der die meisten Experten raten.

Diese Versicherung springt immer dann ein, wenn jemand einem anderem schadet. Kommt es beispielsweise bei einem Unfall zu einem erheblichen Personenschaden, können – neben der psychischen Belastung – auch die Kosten derart hoch sein, dass der nicht versicherte Unfallverursacher sein Leben lang die Schuld abbezahlen muss.

Es gibt aber auch solche Versicherungen, die man eigentlich nicht wirklich braucht. In besonderem Maße gilt das für etwaige Spezial-Versicherungen wie zum Beispiel die Handy- oder Reisegepäckversicherung. Da die Schäden meist ohnehin durch andere Policen abgedeckt werden, sind diese Versicherungen oft nur Geldschneiderei.

Die sogenannte Insassen-Unfall-Versicherung ist in sehr vielen Fällen beispielsweise unnötig, weil die potenziellen Risiken bereits durch die reguläre Kfz-Versicherung abgedeckt werden. Bei manchen Versicherungen fragt man sich, warum sie überhaupt existieren.

Bild: Peter Kirchhoff / pixelio.de

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